o. T. [Aufrisse der geplanten Nordostfassade und Nordwestfassade des Kernschlosses von Schloss Lichtenstein]
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Nr. 53
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart
Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart >> 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage >> 3.1 Kernschloss >> 3.1.1 Entwürfe der Fassaden, wahrscheinlich von Franz Seraph Stirnbrand
Enthält:
Aufrisse des Kernschlosses, die von dem realisierten Bau völlig abweichen / Aufriss der Nordwestfassade (GU 97 Nr. 53/1): der nördliche Trakt des Kernschlosses ist um ein Stockwerk niedriger als der südliche Trakt und besteht nur aus dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss, an dem Trakt ist ein Erker mit einem großen Sprossenfenster unter einem Rundbogen angebaut, jeweils ein Sprossenfenster unter einem Spitzbogen beiderseits des Erkers, Brüstung mit Maßwerk auf dem nördlichen Trakt, auf dem nördlichen Trakt befindet sich eine Skulptur, die eine männliche Figur in Ritterrüstung darstellt (vermutlich Herzog Ulrich von Württemberg), unter einem gotischen Baldachin, die Darstellung der Skulptur findet sich auf einem nachträglich aufgeklebten Zettel und stammt vom Verfasser der Zeichnung; ein rechteckiges Biforienfenster im ersten Obergeschoss neben dem nördlichen niedrigeren Trakt; der südliche Trakt ist gegenüber dem nördlichen erhöht und besteht aus drei Stockwerken, an den südlichen Trakt ist ein Erker angebaut, der sich vom ersten Obergeschoss bis über das Dach hinaus erstreckt, ein Fenster, das einem Tudorbogen ähnelt, im ersten Obergeschoss des Erkers, ein gotisches Biforienfenster mit Maßwerk im zweiten Obergeschoss des Erkers, Haube auf dem Erker, Zinnenkranz über der Nordwestfassade des erhöhten südlichen Traktes; der fensterlose Turm ist mit einer Haube bedeckt; Darstellung des Felsens; nachträgliche Einzeichnung eines Kreises von unbekannter Hand am unteren Bildrand / Aufriss der Nordostfassade (GU 97 Nr. 53/2): vier rechteckige Monoforienfenster im Erdgeschoss, der nördliche Trakt des Kernschlosses ist um ein Stockwerk niedriger als der südliche und besteht aus dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss, drei spitzbogige Maßwerkfenster im ersten Obergeschoss des nördlichen Traktes, an dem nördlichen Trakt ist ein Erker angebaut, der zwei spitzbogige Maßwerkfenster enthält; Brüstung mit gotischem Maßwerk auf dem ersten Obergeschoss des nördlichen Traktes, Skulptur, die eine männliche Figur in Ritterrüstung darstellt (vermutlich Herzog Ulrich von Württemberg) unter einem gotischen Baldachin auf dem nördlichen Trakt; der südliche Trakt besteht aus dem Erdgeschoss und den beiden Obergeschossen, vier Fenster im Stile der Tudorbögen im ersten Obergeschoss, vier gotische Biforienfenster im zweiten Obergeschoss, an den beiden Ecken des südlichen Traktes ist jeweils ein Eckerker angebracht, der vom ersten Stockwerk bis über das Dach reicht; zwei Fenster, die einem Tudorbogen ähneln, jeweils im ersten Obergeschoss der Eckerker, zwei gotische Biforienfenster jeweils im zweiten Obergeschoss der Eckerker, Zinnenkranz über dem zweiten Obergeschoss; Turm mit Haube und Schießscharten; Darstellung des Felsens; nachträgliche Einzeichnungen mit Bleistift von unbekannter Hand: unvollendete Grundrissdarstellung (?) unterhalb der Zeichnung, grobe, skizzenhafte Darstellung einer Skulptur unter einem gotischen Baldachin rechts oben (möglicherweise Skulptur des Herzogs Ulrich von Württemberg), nicht näher zu identifizerende Bleistiftzeichnung links unten.
Ausführung: Federzeichnung, mit grauer Wasserfarbe koloriert
Autor: o. V. [wahrscheinlich Franz Seraph Stirnbrand, durch Vergleich mit GU 97 Nr. 65 und 66 ermittelt]
Formate: GU 97 Nr. 53/1: 34,5 x 16,5 cm, GU 97 Nr. 53/2: 50 x 34 cm
Aufrisse des Kernschlosses, die von dem realisierten Bau völlig abweichen / Aufriss der Nordwestfassade (GU 97 Nr. 53/1): der nördliche Trakt des Kernschlosses ist um ein Stockwerk niedriger als der südliche Trakt und besteht nur aus dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss, an dem Trakt ist ein Erker mit einem großen Sprossenfenster unter einem Rundbogen angebaut, jeweils ein Sprossenfenster unter einem Spitzbogen beiderseits des Erkers, Brüstung mit Maßwerk auf dem nördlichen Trakt, auf dem nördlichen Trakt befindet sich eine Skulptur, die eine männliche Figur in Ritterrüstung darstellt (vermutlich Herzog Ulrich von Württemberg), unter einem gotischen Baldachin, die Darstellung der Skulptur findet sich auf einem nachträglich aufgeklebten Zettel und stammt vom Verfasser der Zeichnung; ein rechteckiges Biforienfenster im ersten Obergeschoss neben dem nördlichen niedrigeren Trakt; der südliche Trakt ist gegenüber dem nördlichen erhöht und besteht aus drei Stockwerken, an den südlichen Trakt ist ein Erker angebaut, der sich vom ersten Obergeschoss bis über das Dach hinaus erstreckt, ein Fenster, das einem Tudorbogen ähnelt, im ersten Obergeschoss des Erkers, ein gotisches Biforienfenster mit Maßwerk im zweiten Obergeschoss des Erkers, Haube auf dem Erker, Zinnenkranz über der Nordwestfassade des erhöhten südlichen Traktes; der fensterlose Turm ist mit einer Haube bedeckt; Darstellung des Felsens; nachträgliche Einzeichnung eines Kreises von unbekannter Hand am unteren Bildrand / Aufriss der Nordostfassade (GU 97 Nr. 53/2): vier rechteckige Monoforienfenster im Erdgeschoss, der nördliche Trakt des Kernschlosses ist um ein Stockwerk niedriger als der südliche und besteht aus dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss, drei spitzbogige Maßwerkfenster im ersten Obergeschoss des nördlichen Traktes, an dem nördlichen Trakt ist ein Erker angebaut, der zwei spitzbogige Maßwerkfenster enthält; Brüstung mit gotischem Maßwerk auf dem ersten Obergeschoss des nördlichen Traktes, Skulptur, die eine männliche Figur in Ritterrüstung darstellt (vermutlich Herzog Ulrich von Württemberg) unter einem gotischen Baldachin auf dem nördlichen Trakt; der südliche Trakt besteht aus dem Erdgeschoss und den beiden Obergeschossen, vier Fenster im Stile der Tudorbögen im ersten Obergeschoss, vier gotische Biforienfenster im zweiten Obergeschoss, an den beiden Ecken des südlichen Traktes ist jeweils ein Eckerker angebracht, der vom ersten Stockwerk bis über das Dach reicht; zwei Fenster, die einem Tudorbogen ähneln, jeweils im ersten Obergeschoss der Eckerker, zwei gotische Biforienfenster jeweils im zweiten Obergeschoss der Eckerker, Zinnenkranz über dem zweiten Obergeschoss; Turm mit Haube und Schießscharten; Darstellung des Felsens; nachträgliche Einzeichnungen mit Bleistift von unbekannter Hand: unvollendete Grundrissdarstellung (?) unterhalb der Zeichnung, grobe, skizzenhafte Darstellung einer Skulptur unter einem gotischen Baldachin rechts oben (möglicherweise Skulptur des Herzogs Ulrich von Württemberg), nicht näher zu identifizerende Bleistiftzeichnung links unten.
Ausführung: Federzeichnung, mit grauer Wasserfarbe koloriert
Autor: o. V. [wahrscheinlich Franz Seraph Stirnbrand, durch Vergleich mit GU 97 Nr. 65 und 66 ermittelt]
Formate: GU 97 Nr. 53/1: 34,5 x 16,5 cm, GU 97 Nr. 53/2: 50 x 34 cm
siehe oben (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: siehe oben
Karten und Pläne
Schaden: Das Blatt GU 97 Nr. 53/2 am rechten Rand eingerissen, am oberen Rand angestaubt, Farbfleck links unten
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Originalmaßstab: ohne Maßstabsangaben
Blattzahl: 2
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Originalmaßstab: ohne Maßstabsangaben
Blattzahl: 2
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Erdgeschoss
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Erker
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Nordostfassade
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Nordwestfassade
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Obergeschoss, erstes
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Obergeschoss, zweites
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Turm
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Vorwerk
Lichtenstein RT; Schloss, Maßwerk
Lichtenstein RT; Schloss, Schießscharten
Lichtenstein RT; Schloss, Skulpturen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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- 3.1.1 Entwürfe der Fassaden, wahrscheinlich von Franz Seraph Stirnbrand (Gliederung)