Hans Witzendorp und Hans Cruße, Ratsmannen zu Lüneburg, bezeugen, daß Diedrich Buldermann, Bürger daselbst, einerseits und Meyneke Brokehovet, wohnhaft in Kolckhagen, dessen Frau Alheyd und ihre Söhne Claus, Peter und Hans andererseits wegen des Holzes, das Meyneke "upp dem cluers winckel upp dem neder holte upp deme dicken broke und upp der Iden wisch" geschlagen hat, sich auf Folgendes vereinigt haben: Meyneke zahlt dem Diedrich 15 Mark Pfenning Lüneburger Währung und hat sich des Holzschlagens auf Diedrichs Gebieten zu enthalten; anwesend waren Priester Hermann Brittingk und Albert Schele; auf Meynekes Seite Hans Schaper, Bürger zu Lüneburg.
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Hans Witzendorp und Hans Cruße, Ratsmannen zu Lüneburg, bezeugen, daß Diedrich Buldermann, Bürger daselbst, einerseits und Meyneke Brokehovet, wohnhaft in Kolckhagen, dessen Frau Alheyd und ihre Söhne Claus, Peter und Hans andererseits wegen des Holzes, das Meyneke "upp dem cluers winckel upp dem neder holte upp deme dicken broke und upp der Iden wisch" geschlagen hat, sich auf Folgendes vereinigt haben: Meyneke zahlt dem Diedrich 15 Mark Pfenning Lüneburger Währung und hat sich des Holzschlagens auf Diedrichs Gebieten zu enthalten; anwesend waren Priester Hermann Brittingk und Albert Schele; auf Meynekes Seite Hans Schaper, Bürger zu Lüneburg.
UFE Urkunden der Familie von Estorff fehlt
Vorl. Nr.: 60
UFE Urkunden der Familie von Estorff
Urkunden der Familie von Estorff
1501 Januar 20
Archivale
Datumszeile: am dage fabiani martiris
Erhaltungszustand: eine Siegel nicht erhalten, anderes Siegel stark beschädigt
Textfeld 36: fehlt
genetisches Stadium: Ausfertigung
Erhaltungszustand: eine Siegel nicht erhalten, anderes Siegel stark beschädigt
Textfeld 36: fehlt
genetisches Stadium: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
06.03.2025, 18:35 MEZ