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Wiederaufbau in Preußen
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Ostpreußen und Litthauen >> 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 >> 02.087 Finanzierung des Wiederaufbaus ländlicher Gebäude (Bauernhäuser, Vorwerke)
1721 - 1725
Enthält u. a.:
- Anstellung von Bauinspektoren unter der Oberaufsicht von zwei Kammerräten und zwei Landkammerräten für die Rechnungsführung und Baumaterialverwaltung bei den Bauvorhaben (450 Bauernhöfe und 7 Vorwerke) in Litthauen, Oktober 1721 (Blatt 1 ff.)
- wöchentliche Berichterstattungspflicht, November 1721 (Blatt 4 f.), Stand der Arbeiten: Holzeinschlag, Verarbeitung zu Halb- und Füllholz, Verdingung und Lohn der Zimmerleute, Organisation der Baustellenaufsicht, weiterer Bedarf an Zimmerleuten, Dezember 1721 (Blatt 13 ff.), Verteilung der Baustellen unter die Bauinspektoren Gerling, Merbeck, Westphal, Kruse, Gehr, Laudin, Wolff, Moldenhauer, Mohrentz, Mottigck, Morlinus, Fähnrich von Lölhöffel und die Zimmermeister, Beschaffung der Handwerker und des Baumaterials, Verteilung der Baufuhren, Bericht des Kammerrats A. von Lölhöffel, Dezember 1721 (Blatt 44 ff.)
- Organisation nach Übernahme der Direktion durch Oberbaudirektor von Unfried, u. a. Bestimmung der durchschnittlich 20 Hufen umfassenden Dorflagen und der Vorwerkslagen nach Aufnahme durch die Ingenieure Major Foris und Capitaine Ross, Januar 1722 (Blatt 53 ff.)
- Lehmbauweise statt Holzbauweise bei entfernt gelegenen Holzeinschlagsgebieten auf Vorschlag des Oberforstmeisters Benno Friedrich von Brandt, einschließlich Gutachten des Etatministers von Görne unter Verweis auf gleich hohe Kosten bei langwierigerer Bauweise und mit Vorschlag der sukzessiven Besiedlung eines jeden Dorfes unter Beibehaltung der Holzbauweise für die 450 Erstsiedelhöfe, November 1721 - Januar 1722 (Blatt 30 ff.), Anstellung von Lehmbauarbeitern aus dem Magdeburgischen, Januar 1722 (Blatt 40 f.)
- geschlossene Bauweise der Hofstellen mit Misthof, Blockwerk-Wohnhaus, Bandwerkscheune und Halbholzstall, Januar 1722 (Blatt 66 ff.), Verkleinerung der Hofstellen von vier auf drei Gebäude, mit Plan
- Holzschurzwerkbauweise statt durch Marginalresolution König Friedrich Wilhelms I. befohlener Lehmbauweise (Blatt 187) und endgültige Entscheidung nach persönlicher Inspektion durch den König (Blatt 210 v: '' Ich gehe selber hin''), Mai - Juni 1722 (Blatt 177 ff., Blatt 197ff.)
- Stockung der Holzabfuhr wegen ausbleibenden Frostwetters, erhöhte Kosten durch ungeeignete und wegen Meisterzwangs und geplanten Leistungs- statt Tagelohns unwillige Zimmergesellen, Disziplinlosigkeiten und Tätlichkeiten der Zimmerleute, Untersuchung gegen den Polier Peter Schrader wegen Lohnaufruhrs
- zwischen Landkammerrat Itzel und Kammerrat A. von Lölhöffel strittige Schärfe der Exekution von Holzfuhren, Januar - März 1722 (Blatt 73 ff., Blatt 112 ff.), Verdingung zuverlässiger Zimmermeister (Christoph Natsch, Thomas Landmann, Michael Landmann), militärischer Beistand gegen aufsässige Gesellen, März 1722 (Blatt 151 ff.), Erhöhung des Zimmererlohns zur Vermeidung von Aufruhr, Übersendung von 50.000 Reichstaler Lohn- und Viehankaufskosten, Juli - August 1722 (Blatt 203 ff.), Verteilung der Bauten unter die Königsberger Zimmermeister Michel und Thomas Landmann, Natsch, Bohm, Lump, Lehnert Effrin, Schuster und Schmiedt, Dezember 1722 (Blatt 242 ff.)
- Generaltabelle zum Stand der Holzvorbereitung und Anfuhr des Baumaterials nach den Bezirken der Bauinspektoren geordnet Februar 1722 (Blatt 99 ff.), desgleichen März 1722 (Blatt 158 ff.), desgleichen für ein Vorwerk und 50 Höfe im Ragnitschen März 1722 (Blatt 165 ff.)
- projektierte Diäteneinsparung mit Auflistung der Baubedienten nach altem und neuem Diätensatz nach Vorschlag Joachim von Unfrieds, März 1722 (Blatt 170 ff.)
- Übertragung der Direktion für den litthauischen Bau an den Kammerrat von Lölhöffel, November 1722 (Blatt 227 ff.)
- Grund- und Aufriss einer aus Wohnhaus, Stall und Scheune bestehenden Hofstelle, Handzeichnung, [1722] (Blatt 180).
Enthält auch:
- Nachweispflicht der Kammer Stettin über verausgabte Baugelder mit Generalbaurechnung von 1724 für hinter- und vorpommersche Ämter (Landbaumeister Dames und du Preu, Landbauschreiber Kreyser und Hollsteinen), Mai - September 1725 (Blatt 252 ff.).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.