Stiftung Rensing: Akten der verwandten Familien, insbesondere Schulgen, Deutz, Francot
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AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.3.4.3. Sonstige Familienunterlagen (auch verwandter Familien) allgemein
1596-1724
Enthält: U.a. - Privatakten des Christoph Deutz, 1641-1690, u.a.: Testament der Margarethe Wintzeler geb. Francot, 1689; Erbschaftsangele- genheit der Margarethe Francot Witwe Haaß - Gebr. Fabritiy; Heiratsvertrag des Hermann Haaß und der Margaretha Francot, Tochter von Constantin Francot und Elisabeth Heisterman; Rechtsstreit des Johann Boudaen Courtens (Courteins,) Erben aus Middelberg, Holland, gegen Heinrich Christoph Deutz; Ur- teil im Rechtsstreit Heinrich Christoph Deutz gegen Bernard Schulgen, 1689; Testament des Christoph Deutz, 1662; Heirats- verträge des Christoph Deutz mit Anna Gierlichs und Anna Funck; Verträge betr. die Kinder der Anna Gierlichs aus erster Ehe mit dem Ratsherrn Schlebusch (u.a. unio prolium, 1641) und diesbezügliche Differenzen- Dienstvertrag des Heinrich Christoph Deutz mit dem Venediger Kaufherrn Giobatta Bourel (Borell) und Zusammenstellung der ihm widerfahrenen Betrugsfälle, 1659- Schuldschein des Johann van Etzbaich zor Duchenborgh (Decken- bergh) gegenüber den Eheleuten Johann Schultgen und Catharina Ningeltgen aus Hittorf, 1596- Heiratsvertrag zwischen Hermann Schulgen, Kaiserl. Hofdiener und Sekretär der Stadt Köln, Sohn des Johann Schulgen, Schöf- fen des Amtes Monheim und Dinger der Bleer Gemerke, und der Elisabeth Holthausen einerseits und der Giertraudt Francot, Tochter des Niederländisch-Westfälischen Kreis-Pfennigmeisters Constantin Francot und der Elisabeth Heistermann andererseits, 1634- Desgl. zwischen Hermann Schulgen und Susanna de Bruin genannt Blanckforth, 1649- Testament des Hermann Schulgen, 1711- Weitere Akten aus dem Nachlaß Schulgen, um 1620-1712, u.a.: Ländereien insbesondere in Hittorf (laut Umschlagnotiz an Chri- stoph Deutz gelangt und von diesem verkauft) und Monheim; verschiedene Auflistungen von Vermögens- und Rechtstiteln (Ländereien, Obligationen, Pachten etc.); Hausratsverzeichnis; Rechtliche Verfügung der Eheleute Johannes von Etzbach zur Deckenberg, Amtmann zu Monheim, und Margarethe geb. von Meldernich betr. ihres Vermögens, 1634; Vermögensangelegen- heit der Eheleute Hermann Haaß und Marg. Francot; von Frau Deutz dem Bernhard Heyden hinterlassene Rechts- und Vermö- genstitel, nach 1690; Auszug aus dem Vermögensverzeichnis der Eheleute Heinrich Christoph Deutz und Helena Schulgen (u.a. Immobilien, Renten, Zinsen, Forderungen); Testament der Elisa- beth Holthausen zugunsten von Hermann, Elisabeth und Catha- rina Schulgen, 1655; Rechtsstreit zwischen Heinrich Christoph Deutz und der Witwe Herdings betr. deren Schulden, ca. 1691; Vergleich über Holz in Hittorf (Heinrich Christoph Deutz, Agnes Schulgen genannt Heydens), 1698; Heiratsvertrag zwischen Wil- helm Horhorst und Agatha Francot; desgl. zwischen Christian Schlebusch und Anna Maria Tonets, 1656- Auszug aus dem Testament des Hermann Schulgen von 1711 bezüglich Bestellung der Exekutoren und Lesung von Seelen- messen- Testament des Carl Gerhard Schulgen, 1724- Rechnungen, Belege
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:27 MEZ