Großherzog Ludewig von Hessen, Herzog in Westfalen etc., bekundet, dass er nach dem Tod Sigmund von Gemmingens, k. k. österreichischen Feldzeugmeisters, dessen Sohn Sigmund von Gemmingen zu Treschklingen für diesen selbst und für alle anderen von Gemmingen Hornberger Linie, nämlich Ernst, des verstorbenen Ludwigs Sohn, Franz Karl, des verstorbenen Reinhards Sohn, Otto Heinrich, des verstorbenen Otto Heinrichs Sohn, und Ludwig Friedrich Christoph, des verstorbenen Johann Philipps Sohn, ein näher bezeichnetes Anwesen zu Wolfskehlen, zu Lehen gegeben hat, das er bereits am 22. Juli 1800 den von Gemmingen der Hornberger Linie übertragen hatte, nachdem es ihm durch den Tod Ludwig Eberhard von Gemmingens als des letzten Nachkommen des verstorbenen Weiprecht von Gemmingens heimgefallen war. Sigmund von Gemmingen hat den Lehnseid durch seinen Bevollmächtigten, den hessischen Hofrat Hoffmann, leisten lassen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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