Der Abt Reinhard und der Konvent zu Maulbronn beurkunden, dass sie, nachdem ihre Vorgänger, weiland Abt Gottfried und der Konvent zu Maulbronn, von dem Stifter Diemo von Bretten (Bretheim) auf Anraten des weiland Bischofs Heinrich von Speyer, den Zehnten mit allen seinen Besitzungen in Knittlingen (Knüttlingen) gekauft und aus Mangel an Zahlungsmitteln gewisse Einkünfte oder ewige Zinsen an die Speyrer Bürger weiland Werner von Rorhaus (Rorhus) und Heinrich von Fine verkauft, und nachdem sie (Abt Reinhard und der Konvent) einen Teil dieser Zinsen zurückgekauft haben, nunmehr dem Johannes, Sohn Johanns von Rorhaus (Rorhus) und der Elisabeth von Worms und Enkel weiland Werners von Rorhaus (Rorhus), immer noch 6 Pfund Heller ewigen Zins zu entrichten haben, und zwar 3 Pfund an Georgi und die anderen 3 Pfund an Martini, wobei sie sich verbindlich machen, dass, wenn sie diese Termine nicht einhalten, ihre Kornhäuser zu Marnheim und Dudenhofen (Duotenhoven) und ihr Hof bei der Kirche des Heiligen Johannes in Speyer nach Jahresfrist dem Gläubiger verfallen sollen.
Vollständigen Titel anzeigen
Der Abt Reinhard und der Konvent zu Maulbronn beurkunden, dass sie, nachdem ihre Vorgänger, weiland Abt Gottfried und der Konvent zu Maulbronn, von dem Stifter Diemo von Bretten (Bretheim) auf Anraten des weiland Bischofs Heinrich von Speyer, den Zehnten mit allen seinen Besitzungen in Knittlingen (Knüttlingen) gekauft und aus Mangel an Zahlungsmitteln gewisse Einkünfte oder ewige Zinsen an die Speyrer Bürger weiland Werner von Rorhaus (Rorhus) und Heinrich von Fine verkauft, und nachdem sie (Abt Reinhard und der Konvent) einen Teil dieser Zinsen zurückgekauft haben, nunmehr dem Johannes, Sohn Johanns von Rorhaus (Rorhus) und der Elisabeth von Worms und Enkel weiland Werners von Rorhaus (Rorhus), immer noch 6 Pfund Heller ewigen Zins zu entrichten haben, und zwar 3 Pfund an Georgi und die anderen 3 Pfund an Martini, wobei sie sich verbindlich machen, dass, wenn sie diese Termine nicht einhalten, ihre Kornhäuser zu Marnheim und Dudenhofen (Duotenhoven) und ihr Hof bei der Kirche des Heiligen Johannes in Speyer nach Jahresfrist dem Gläubiger verfallen sollen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 502 U 1018
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 502 Maulbronn
Maulbronn >> Urkunden >> 1.2 Amtsorte >> 1.2.32 Pflege Speyer
1301 November 8 (feria quarta ante festum beati Martini episcopi)
26,6 x 38,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Siegelfragmente des 3. Siegels eingewickelt beiliegend, die anderen mehr oder weniger schadhaft
Aussteller: Reinhard; Abt von Maulbronn
Siegler: Bolanden; Friedrich von; Bischof von Speyer; Speyer, Stift; Neuburg, Abt und Convent; Reinhard; Abt von Maulbronn; Speyer, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S. an roten Seidenschnüren, 3. abgegangen
Aussteller: Reinhard; Abt von Maulbronn
Siegler: Bolanden; Friedrich von; Bischof von Speyer; Speyer, Stift; Neuburg, Abt und Convent; Reinhard; Abt von Maulbronn; Speyer, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S. an roten Seidenschnüren, 3. abgegangen
Bretten, Diemo von
Fine; Heinrich von
Maulbronn, Gottfried; Abt
Maulbronn, Reinhard; Abt
Neuburg, Abt
Rorhaus, Johannes von
Rorhaus, Werner von
Speyer, Stift
Worms, Elisabeth von
Dudenhofen RP
Knittlingen PF
Marnheim : Kirchheimbolanden KIB
Speyer SP; St. Johann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität (Tektonik)
- Kloster- und Stiftsgutverwaltungen (Tektonik)
- Maulbronn (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Amtsorte (Gliederung)
- 1.2.32 Pflege Speyer (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland