Maßnahmen zur Verteidigung des Stifts Münster
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Nr. 1086
B 002 Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Militaria
Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Militaria >> 2. Dreißigjähriger Krieg >> 2.2. Verteidigungsmaßnahmen
1633-1637
Enthaeltvermerke: intus: Verhandlungen des Domdechanten Bernhard von Mallinckrodt zu Regensburg wegen der Verteidigung des Stifts, 1636; Rechtfertigungsschreiben des Domdechanten Bernhard von Mallinckrodt wegen seines Streites mit dem Feldmarschall Freiherrn von Velen, 1637 Juli 14; Vertrag zwischen dem Feldmarschallleutnant Freiherrn von Gleen und den Münsterischen Räten wegen der Aufnahme von Truppen in der Stadt Münster, 1634 Juli 11; Vertrag zwischen den Münsterischen Räten und dem Generalwachtmeister Freiherrn von Velen wegen der Verteidigung des Stifts (Abschrift), 1635 April 13; Aufstellung der Kosten für die Inspektionsreise des Freiherrn von Velen an die Lippe, 1633; Ausgaben der Münsterischen Landschaft für Botenlohn, 1633-1634; Klagen über den Freiherrn von Velen, u.a. wegen der Tötung des Kommandanten der Stadt Rheine, Obristwachtmeister Wolf, 1635-1637; Abrechnung über die an den Generalwachtmeister Freiherrn von Velen geleisteten Zahlungen, 1633-1635
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landesarchiv / Militaria (Bestand)
- 2. Dreißigjähriger Krieg (Gliederung)
- 2.2. Verteidigungsmaßnahmen (Gliederung)