Nachlass Wohleb, Joseph Ludolph I (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1993/0350)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Nachlässe und Familienarchive >> Nachlässe und Vorlässe
Überlieferungsgeschichte
Geb. 8. Juni 1892 in Freiburg, gest. 24. Januar 1960 ebd. (Bruder des Staatspräsidenten Leo Wohleb). Nach dem Besuch des Lehrerseminars in Meersburg (1910-1912) Lehrer an verschiedenen Schulen im südbadischen Raum, 1945 Schulrat und Rektor in Freiburg, 1947-1958 Kreisoberschulrat und Leiter des Kreisschulamts Freiburg; nebenberuflich 1926 Geschäftsführer des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland, 1935 Kreispfleger der Kunst- und Altertumsdenkmäler im Bezirk Freiburg-Land.
Inhalt und Bewertung
Landeskundliche Materialsammlung für Baden (v.a. Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte)
Geb. 8. Juni 1892 in Freiburg, gest. 24. Januar 1960 ebd. (Bruder des Staatspräsidenten Leo Wohleb). Nach dem Besuch des Lehrerseminars in Meersburg (1910-1912) Lehrer an verschiedenen Schulen im südbadischen Raum, 1945 Schulrat und Rektor in Freiburg, 1947-1958 Kreisoberschulrat und Leiter des Kreisschulamts Freiburg; nebenberuflich 1926 Geschäftsführer des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland, 1935 Kreispfleger der Kunst- und Altertumsdenkmäler im Bezirk Freiburg-Land.
Inhalt und Bewertung
Landeskundliche Materialsammlung für Baden (v.a. Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ