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A III 16 Sammlung Roosen (Rosen)
Sammlung Roosen (Rosen) >> Altes Gerichtsarchiv Hüls, Urkunden (Verzeichnung Deilmann)
1797, 1798 - 1811
Regest: Henrich Schou, Johann Jakob Scherer und Johann Henrich Frantzen, Schöffen, Henrich Hilles, Johann Henrich Roosen und Peter Engelbert Roosen, Bürgermeister, sowie Johannes Henrich Praß, Vorsteher der Gemeinde Hüls, beurkunden, daß die Gemeinde von den Eheleuten Anton Brücker und Anna Margaretha Beulerz 200 Taler, jeden zu 30 Klevischen Stübern gerechnet, geliehen hat. Das Kapital ist fortan alljährlich am Martinstag, erstmalig im laufenden Jahr, mit 3 ½ v. H. zu verzinsen. Es kann beiderseits ein Vierteljahr vor diesem Termin gekündigt werden. Actum Hüls (1797 Januar 22)^pZusatz 1798 Januar 9. Amtmann Rosen bescheinigt, daß die genannten Schöffen, Bürgermeister und Vorsteher die Schuldverschreibung in seiner Gegenwart unterschrieben haben. Actum Hüls. ^pAuf der Rückseite Quittungen der Zinszahlungen 1798 - 1811^pOr. Pap.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:27 MEZ