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Grenzstreitigkeiten zwischen der Landesherrschaft und Clemens Lothar Freiherrn von Fürstenberg wegen des Holzfällens in der das adelige Gut Burgholdinghausen durchstreichenden herrschaftlichen Landhecke
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Grenzstreitigkeiten zwischen der Landesherrschaft und Clemens Lothar Freiherrn von Fürstenberg wegen des Holzfällens in der das adelige Gut Burgholdinghausen durchstreichenden herrschaftlichen Landhecke
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium >> 4.2. 2. Forstakten >> 4.2.6. Kommunal- und Kirchenwaldungen
(1730) 1790-1807
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, der dortigen Rentkammer und Oberforstbehörde, dem Amt Hilchenbach, dem Unterdirektorium zu Siegen wegen der Inanspruchnahme des Holzfällens durch den Freiherrn von Fürstenberg in der das adelige Gut Burgholdinghausen durchstreichenden herrschaftlichen Landhecke; Protestationen und Notariatsinstrumente des Freiherrn von Fürstenberg; Instruktion des Fürsten Friedrich Wilhelm II. zu Nassau-Siegen für den Heckenschützen Hans Henrich Weber zu Littfeld vom 01.01.1730 (Original), Berichte über die von freiherrlich-fürstenbergischen Rentmeister Hees zu Burgholdinghausen und von den Einwohnern zu Burgholdinghausen verübten Forstfrevel in der herrschaftlichen Landhecke sowie Taxation und Sicherstellung des vom Rentmeister Hees gehauenen Holzes (1793-1794, 1798-1807); Veräußerung des von Burgholdinghausen in dem Littfeld-Langenbacher Wald eigenmächtig niedergefällten Gehölzes (1804); Irrungen zwischen der Gemeinde Littfeld und dem Hause Burgholdinghausen wegen der Grenze des Littfeld-Langenbacher Waldes und des Burgholdinghäuser so genannten Bremenstücks (1805); Gesuch des Johannes Schneider zu Littfeld um Aufhebung eines angelegten Arrests und Bezahlung der Holzgelder (1806); Gesuch des Gefangenenwärters Felix zu Siegen um Assignation der wegen des Hofpächters Johann Hermann Haard zu Burgholdinghausen eingerichteten Verköstigung (1807). Korrespondenten u.a.: Dapping (Dillenburg), Oberförster Käufer (Netphen), Justizrat M. Dresler (Siegen), Notar J. P. Weiskirch (Schweißfurth), Clemens Lothar von Fürstenberg Reichsfreiherr zu Burgholdinghausen, Amtsjäger Johann. Setzer (Schweißfurth), von Preuschen (Dillenburg), Friedrich Wilhelm II. Fürst zu Nassau-Siegen, Amtmann J. H. Schenck (Hilchenbach), von Neufrille (Dillenburg), J. E. Boecking (Schweißfurth),Gerichtsschöffe E. Schuer (Schweisfurth), Rentmeister A. Hees (Burgholdinghausen), Justiz- und Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg/Siegen), Rentmeister A. Vollpracht (Hilchenbach), Amtmann Diesterweg (Hilchenbach), Gerichtsschöffe J. F. Ebbenbach (Littfeld), Gerichtsschöffe Jost Friedrich Siebel (Littfeld), Assessor Schneider (Siegen).
Sachakte
Zgg. 61/1940 III 716
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.