Karl Graf zu Wied- Runkel beläßt die Gemeinde Rohnstadt bei dem bisherigen Erbleihbestand seines dortigen Hofguts unter den alten Pachtbedingungen, wobei wegen der Waldungen, Hecken und dazugehörigen Trieschern und Gründen (von welchen 1/3 dem Fürsten von Nassau-Weilburg, 2/3 dem Aussteller gehören) verglichen wird, dass die Runkelschen 2/3 in 2 gleiche Teile geschieden werden, wovon der eine zu dem genannten Hofgut geschlagen wird, unter Abgrenzung der beiderseitigen Rechte an diesen unter einander verteilten Waldungen.
Vollständigen Titel anzeigen
Karl Graf zu Wied- Runkel beläßt die Gemeinde Rohnstadt bei dem bisherigen Erbleihbestand seines dortigen Hofguts unter den alten Pachtbedingungen, wobei wegen der Waldungen, Hecken und dazugehörigen Trieschern und Gründen (von welchen 1/3 dem Fürsten von Nassau-Weilburg, 2/3 dem Aussteller gehören) verglichen wird, dass die Runkelschen 2/3 in 2 gleiche Teile geschieden werden, wovon der eine zu dem genannten Hofgut geschlagen wird, unter Abgrenzung der beiderseitigen Rechte an diesen unter einander verteilten Waldungen.
161, U 134
161 Nassau-Weilburg: Amt Weilmünster
Nassau-Weilburg: Amt Weilmünster >> Urkunden >> 1700-1800
1745 Juni 28
Ausfertigung, Papier, Siegel und Unterschrift
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Der Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller
Darunter Revers der Gemeinde Rohnstadt und die Bestätigung der Weilburgischen Regierung, beidem vom 1. Juli 1745, Originale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ