Herzog Ulrich zu Württemberg und Teck, Graf zu Mömpelgard, bekundet: Sein verstorbener Vetter Herzog Eberhard hatte einen Hof zu Steinhilben dem Hans Gast als Erbgut verliehen laut Urkunde von 1502 April 23 (Georg). Zuvor hatte Herzog Eberhard diesen Hof an Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Steinhilben wegen der Frühmeßpfründe daselbst für 180 Gulden verkauft. Nach Meinung Herzog Eberhards sollte dieser Hof bei der Frühmeßpfründe bleiben. Herzog Ulrich bestätigt diesen Verkauf. Es ist abgesprochen worden, daß Schultheiß, Gericht und Gemeinde Hans Gast und dessen Erben auf dem Hof bleiben lassen sollen
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Herzog Ulrich zu Württemberg und Teck, Graf zu Mömpelgard, bekundet: Sein verstorbener Vetter Herzog Eberhard hatte einen Hof zu Steinhilben dem Hans Gast als Erbgut verliehen laut Urkunde von 1502 April 23 (Georg). Zuvor hatte Herzog Eberhard diesen Hof an Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Steinhilben wegen der Frühmeßpfründe daselbst für 180 Gulden verkauft. Nach Meinung Herzog Eberhards sollte dieser Hof bei der Frühmeßpfründe bleiben. Herzog Ulrich bestätigt diesen Verkauf. Es ist abgesprochen worden, daß Schultheiß, Gericht und Gemeinde Hans Gast und dessen Erben auf dem Hof bleiben lassen sollen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 172 T 2 Nr. 24
Repert. XIX, Rubrik B 4, Nr. 1, Fasz. IX Kasten B, Fach 52
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 172 T 2 Herrschaft Trochtelfingen: Urkunden
Herrschaft Trochtelfingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1502 August 10 (1502 August 10 (Laurentius))
Urkunden
Ausstellungsort: Urach
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Sekretsiegel; vom Siegel nur Pressel erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: Kaufbrieff vmb den Zehenthof zu Steinhilben...[17. Jh.], Lit. A, Num. 3, N. 105||erwähnt in: Fürstenbergisches Urkundenbuch VII, 182 a)
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Sekretsiegel; vom Siegel nur Pressel erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: Kaufbrieff vmb den Zehenthof zu Steinhilben...[17. Jh.], Lit. A, Num. 3, N. 105||erwähnt in: Fürstenbergisches Urkundenbuch VII, 182 a)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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