Ohm, Dr. Martin * 06.05.1792 in Erlangen, 01.04.1872 in Berlin. Mathematiker; [seit 1817] Oberlehrer am Gymnasium in Thorn, seit 1821 Privatdozent, seit 1824 außerordentlicher Professor und seit 1839 ordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin. Bd. 1
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. O Nr. 2 Bd. 1
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.15 Buchstabe O
1818 - 1828
Enthält u.a.:
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Schrift Martin Ohm's Kritische Beleuchtungen der Mathematik überhaupt und der Euklidischen Geometrie insbesondere. Für Mathematiker und Nichtmathematiker als Einleitung in dessen Revision der Mathematik durch die wissenschaftliche Prüfungskommission in Berlin, 1819
- Ablehnung einer Versetzung an das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin aufgrund des geringen Gehaltes, 1820
- 9 mathematische Thesen, [1820]
- Gutachten und Bemerkungen über die Schrift Grundlinien zu einer zweckmäßigen Behandlung der Geometrie als höheres Bildungsmittel an vorbereitenden Lehranstalten durch Professor [Ernst Gottfried] Fischer, [Dr. Julius Ludwig]Ideler und [Friedrich Theodor] Poselger, 1820
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Dissertation De Elevatione Serierum Infinitarum Secundi Ordinis Ad Potestatem Exponentis Indeterminati durch die wissenschaftliche Prüfungskommission in Berlin, 1820
- Martin Ohm, De innumerosis novis logarithmorum generibus, Berlin 1821 (Druckschrift)
- Habilitation als Privatdozent an der Universität Berlin, 1821
- Gutachten des Konsistoriums der Provinz Brandenburg und des Direktors des Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin über die vorübergehende Anstellung Ohms an dieser Schule, 1822
- Besoldungsfragen
- Übersicht der Vorträge (1821/22) und Auflistung der Zuhörer Ohms an der Universität Berlin, 1822
- Anträge auf eine außerordentliche Professur an der Universität in Berlin, 1822/23
- Urteil der Mathematischen Klasse [der Akademie der Wissenschaften Berlin] über Ohm als Mathematiker, 1823
- Gutachten über die Schrift Aufsätze aus dem Gebiete der höheren Mathematik, [1823]
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Berlin, 1824
- Herausgabe mehrerer Bände über die reine Elementar-Mathematik, 1825/26
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Schrift Die reine Elementar-Mathematik durch Professor Dr. [Karl Friedrich Andreas] Jacobi, 1826.
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Schrift Martin Ohm's Kritische Beleuchtungen der Mathematik überhaupt und der Euklidischen Geometrie insbesondere. Für Mathematiker und Nichtmathematiker als Einleitung in dessen Revision der Mathematik durch die wissenschaftliche Prüfungskommission in Berlin, 1819
- Ablehnung einer Versetzung an das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin aufgrund des geringen Gehaltes, 1820
- 9 mathematische Thesen, [1820]
- Gutachten und Bemerkungen über die Schrift Grundlinien zu einer zweckmäßigen Behandlung der Geometrie als höheres Bildungsmittel an vorbereitenden Lehranstalten durch Professor [Ernst Gottfried] Fischer, [Dr. Julius Ludwig]Ideler und [Friedrich Theodor] Poselger, 1820
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Dissertation De Elevatione Serierum Infinitarum Secundi Ordinis Ad Potestatem Exponentis Indeterminati durch die wissenschaftliche Prüfungskommission in Berlin, 1820
- Martin Ohm, De innumerosis novis logarithmorum generibus, Berlin 1821 (Druckschrift)
- Habilitation als Privatdozent an der Universität Berlin, 1821
- Gutachten des Konsistoriums der Provinz Brandenburg und des Direktors des Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin über die vorübergehende Anstellung Ohms an dieser Schule, 1822
- Besoldungsfragen
- Übersicht der Vorträge (1821/22) und Auflistung der Zuhörer Ohms an der Universität Berlin, 1822
- Anträge auf eine außerordentliche Professur an der Universität in Berlin, 1822/23
- Urteil der Mathematischen Klasse [der Akademie der Wissenschaften Berlin] über Ohm als Mathematiker, 1823
- Gutachten über die Schrift Aufsätze aus dem Gebiete der höheren Mathematik, [1823]
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Berlin, 1824
- Herausgabe mehrerer Bände über die reine Elementar-Mathematik, 1825/26
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Schrift Die reine Elementar-Mathematik durch Professor Dr. [Karl Friedrich Andreas] Jacobi, 1826.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
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