Hilzingen und der Kies - Dreck im Hegau, Gewinne in der Schweiz
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170031/105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
20. April 2017
In Hilzingen im Hegau soll ein neues Kieswerk entstehen. Doch die Bürger machen mobil. Denn fast die Hälfte des Kieses soll in die nahe Schweiz gehen.
"Wir brauchen hier nicht noch ein Kieswerk", sagt Peter Waldschütz von der Bürgerinitiative gegen das geplante Werk Dellenhau. In der Region gebe es genügend Kiesabbau. Warum ein weiteres dazu kommen soll, mit all dem Lärm, Staub und Verkehr für die Nachbargemeinden? Die Bürgerinitiative hat einen Verdacht: Der Unternehmer, ein im Bodenseeraum bekannter "Kiesbaron", wolle das Werk nur, um den Kies für teures Geld in die nahe Schweiz zu verkaufen. Denn dort bezahlt man ihm einen dreimal so hohen Preis.
"Unser baden-württembergischer Kies wird ins Ausland geschafft, obwohl wir ihn selber dringend brauchen", klagt Waldschütz. Der Bürgermeister von Hilzingen kann die Aufregung nicht verstehen: Das neue Kieswerk sichere in erster Linie Arbeitsplätze.
"Wir brauchen hier nicht noch ein Kieswerk", sagt Peter Waldschütz von der Bürgerinitiative gegen das geplante Werk Dellenhau. In der Region gebe es genügend Kiesabbau. Warum ein weiteres dazu kommen soll, mit all dem Lärm, Staub und Verkehr für die Nachbargemeinden? Die Bürgerinitiative hat einen Verdacht: Der Unternehmer, ein im Bodenseeraum bekannter "Kiesbaron", wolle das Werk nur, um den Kies für teures Geld in die nahe Schweiz zu verkaufen. Denn dort bezahlt man ihm einen dreimal so hohen Preis.
"Unser baden-württembergischer Kies wird ins Ausland geschafft, obwohl wir ihn selber dringend brauchen", klagt Waldschütz. Der Bürgermeister von Hilzingen kann die Aufregung nicht verstehen: Das neue Kieswerk sichere in erster Linie Arbeitsplätze.
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Audio-Visuelle Medien
Metzler, Rupert; Bürgermeister
Waldschütz, Peter; Naturschützer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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