Kirchenkampfsammlung Pfarrer Johannes Müller (Bestand)
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8SL 005
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 8SL Sammlungen >> 8SL 005 Kirchenkampfsammlung Johannes Müller
Bestandsbeschreibung: Kirchenkampfsammlung des Pfarrers Johannes Müller Johannes Müller (1902-1992) erwarb 1927 an der Universität Bonn den Licentiatentitel. Von 1929 an bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1962 war er Pfarrer in Becherbach-Limbach, von 1946-1960 amtierte er auch als Superintendent des Kirchenkreises Meisenheim. 1966 erhielt er von der Kirchenleitung einen Auftrag zur Bearbeitung der kirchenpolitischen Vorgänge im Rheinland 1933-1945. Resultat der 1978 abgeschlossenen Arbeit sind 55 Leitzordner, die in streng chronologischer Folge Tag für Tag mit hand- bzw. maschinenschriftlichen Quellenexzerpten dokumentieren. Auswertungsgrundlage bildete hauptsächlich die Kirchenkampfsammlung Beckmann. Inhalt: Nr. 1-9 (Jan. 1933-Dez. 1935); Nr. 10-19 (Jan. 1936-Febr. 1937); Nr.20-29 (März 1937-März 1938); Nr. 30-39 (April 1938-Juli 1939); Nr. 40-49 (Aug. 1939-Okt. 1941); Nr. 50-55 (Nov. 1941-Dez. 1946). Ergänzende Archivbestände: 6HA 004 (Kirchenkampfakten Beckmann); 8SL 030 (Kirchenkampfsammlung Schmidt); 8SL 031 (Kirchenkampf-Sondersammlung); 8SL 033 (Kirchenkampfsammlung V).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ