Otto I. von Pfalz-Mosbach bekundet, dass er als Vormund Pfalzgraf Ludwigs IV. den Konrad Pfeilschmied (Contzen Pfilsmiden) zu dessen Werkmann und Pfeilschmied zu Lindenfels angenommen hat. Konrad soll Pfalzgraf Ludwig und seinen Amtleuten auf Lebtag mit seinem Handwerk - mit dem Büchsenschmieden, dem Büchsenschießen im Felde oder andernorts und insbesondere dem Pfeilschmieden - aufwarten und gehorsam dienen. Wäre er in manchen Dingen unkundig, soll er lernen und sich darin unterweisen lassen. Für Büchsen und Pfeile, die Konrad herstellt, soll er mit der Herrschaft über einen angemessenen Preis übereinkommen. Für seinen Dienst soll Konrad, auf dass er umso mehr der "herschafft der Pfaltz" verbunden bleibt, auf Lebtag jährlich zu Martini 6 Gulden und 6 Malter Korn vom Keller zu Lindenfels erhalten. Otto von Pfalz-Mosbach kündigt sein Vormundschaftssiegel an (unser furmunderschafft ingesiegel).