MS André Thomkins
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A001_VIII_044
A001 Galerie Der Spiegel
Galerie Der Spiegel
1965, 1966
Die Akte enthält Dokumente zur Herausgabe der "Wortmaschine" von André Thomkins im Rahmen der Edition MAT MOT.
Titel: DOGMAT-MOT
Herausgegeben von Karl Gerstner und Daniel Spoerri;
Verlegt und hergestellt in den Werkstäten Galerie Der Spiegel, Köln, 1965
Die Mappe enthält:
- 1 Notiz von André Thomkins an Frau Eulen auf einem DIN A 5 Blatt, geschrieben mit Bleistift am 26.01.1966 hinsichtlich einiger Schriftproben der Wortmaschine (Zeilenabstand, Buchstabenart, etc.)
- 3 DIN A4 Seiten, Druckschrift, undatiert, mit Korrekturen. Sie enthalten dreisprachige Proben/ Beispiele von DOGMAT-MOT (auf Deutsch, Französisch und Englisch) über die Art und Weise, wie Thomkins Polyglote Wortmaschine funktionieren sollte: bei gleicher Schreibweise in jeder der drei verwendeten Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch) ergibt die jeweils andere Aussprache einen anderen Wortsinn. Auch werden in allen drei Texten die 10 sechseckigen Aluminiumscheiben, welche den Texten beigegeben werden sollen, erwähnt. Es wird auf ihre Funktionsweise eingegangen: die 10 Sechsecke enthalten jeweils 12 Wörter und sind drehbar; sie werden so aufeinander eingestellt, dass Satzteile in den drei Richtungen des Sechseckrasters entstehen. Weitere Kombinationsmöglichkeiten werden ebenfalls beschrieben, so dass die von André Thomkins intendierten "mobile dogmen" verständlich werden
- 2 DIN A4 Blätter mit handschriftlichen Korrekturen der oben erwähnten Texte.
- 1 Auminiumscheibe, unbeschriftet, sechseckig.
- 1 Blatt mit einer von Thomkins handschriftlich wiedergegebenen Tabelle als Beschreibung der Funktionsweise der sechseckigen Drehscheibe als Vorlage für die Typographie; Vorder- und Rückseite
- 11 verschiedene Papierscheiben mit Wortbeispielen in den drei Sprachen
- 1 handgeschriebenes DIN A5 Blatt mit einem Dreieck zur Anordnung der Sechsecke
- 1 Brief von André Thomkins an Hein Stünke (27.10.1965) mit Erklärungen und Gebrauchsanweisungen für den Dogmaten; enthält zwei von Thomkins eigens hierzu handschriftlich verfasste Beispiele (deutsch-englisch, deutsch-französisch) auf 2 DIN A4 Blättern
- Korrespondenz mit André Thomkins, Karl Gerstner, Eulen, Hein Stünke (Januar 1966).
Titel: DOGMAT-MOT
Herausgegeben von Karl Gerstner und Daniel Spoerri;
Verlegt und hergestellt in den Werkstäten Galerie Der Spiegel, Köln, 1965
Die Mappe enthält:
- 1 Notiz von André Thomkins an Frau Eulen auf einem DIN A 5 Blatt, geschrieben mit Bleistift am 26.01.1966 hinsichtlich einiger Schriftproben der Wortmaschine (Zeilenabstand, Buchstabenart, etc.)
- 3 DIN A4 Seiten, Druckschrift, undatiert, mit Korrekturen. Sie enthalten dreisprachige Proben/ Beispiele von DOGMAT-MOT (auf Deutsch, Französisch und Englisch) über die Art und Weise, wie Thomkins Polyglote Wortmaschine funktionieren sollte: bei gleicher Schreibweise in jeder der drei verwendeten Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch) ergibt die jeweils andere Aussprache einen anderen Wortsinn. Auch werden in allen drei Texten die 10 sechseckigen Aluminiumscheiben, welche den Texten beigegeben werden sollen, erwähnt. Es wird auf ihre Funktionsweise eingegangen: die 10 Sechsecke enthalten jeweils 12 Wörter und sind drehbar; sie werden so aufeinander eingestellt, dass Satzteile in den drei Richtungen des Sechseckrasters entstehen. Weitere Kombinationsmöglichkeiten werden ebenfalls beschrieben, so dass die von André Thomkins intendierten "mobile dogmen" verständlich werden
- 2 DIN A4 Blätter mit handschriftlichen Korrekturen der oben erwähnten Texte.
- 1 Auminiumscheibe, unbeschriftet, sechseckig.
- 1 Blatt mit einer von Thomkins handschriftlich wiedergegebenen Tabelle als Beschreibung der Funktionsweise der sechseckigen Drehscheibe als Vorlage für die Typographie; Vorder- und Rückseite
- 11 verschiedene Papierscheiben mit Wortbeispielen in den drei Sprachen
- 1 handgeschriebenes DIN A5 Blatt mit einem Dreieck zur Anordnung der Sechsecke
- 1 Brief von André Thomkins an Hein Stünke (27.10.1965) mit Erklärungen und Gebrauchsanweisungen für den Dogmaten; enthält zwei von Thomkins eigens hierzu handschriftlich verfasste Beispiele (deutsch-englisch, deutsch-französisch) auf 2 DIN A4 Blättern
- Korrespondenz mit André Thomkins, Karl Gerstner, Eulen, Hein Stünke (Januar 1966).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
25.04.2025, 10:35 MESZ