Die Räte Herzog Ludwigs von Württemberg legen Irrungen bei zwischen den Schenken Christof und Heinrich von Limpurg einerseits und unsern Klöstern Adelberg und Lorch. Vorausgehende Verhandlungen am 16.6.1563 und 14.3.1570 führten zu keinem Ziel. Von Württemberg erscheinen Conrad Engel und Veit Braittschwerdt, Vogt zu Backnang, für Adelberg der Klosterverwalter Aristoteles Engelhardt und für Lorch Hans Stumpp auf Montag 18.6.1571 nach Gschwend, für Limpurg der Schenk Heinrich. 1). Die Unterthanen zu Gschwend, Frickenhofen und Seelach sollen künftig in ihren eigenen und Lehenwäldern nichts mehr ausreiten zu Wiesen oder Äckern ohne herrschaftliche Erlaubnis. 2). nur Bauholz dürfen sie hauen. 3). betr. Behausung im Hirschbach 4). wegen des Novalzehenten: zu Altersberg (wo der große Zehnte der Kirche in Kürnberg gehört), dem Hellershof und Hainlinsmühle (wo Adelberg den Zehenten hat), Rupertshofen, Steinenbach, Thomanspronn, Frickenhofen, Wymberg, Hinter- und Vorder-Steinenberg, Kapff, Gebenweiler, Nartenheim, Haghof (wo Lorch den Zehnten hat) hat Limpurg des Novalzehnten eingezogen; während Lorch in Mittelbronn, Wymberg und Vellbach den Zehnten einzog. 6). wegen des mit Lorch gemeinsamen Waldes "Talheimer Wald". 5). strittige Winterweiden an bestimmten Orten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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