Besoldung von Pfarrern aus dem Vermögen des gemeinsamen Stiftes Öhringen; Empfang und Ausgabe von Wein- und Mostzehnten des Stiftes Öhringen
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Bü 4226
Grüner Behälter, Schublade 13, Paket 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.2. Gemeinschaftliche Herrschaften und Äußeres >> 2.2.1. Gemeinschaftliche Herrschaftsausübung, Beziehungen zu anderen Linien des Hauses Hohenlohe und deren Angelegenheiten >> 2.2.1.3. Gemeinschaftliche Verwaltung von Stadt, Stift und Spital Öhringen
1635-1655
Enthält v.a.: Abrechnung der Besoldung und des Gnadendeputats des gewesenen Archidiakons Georg Friedrich Beiner von Petri Stuhlfeier 1635 bis 1636; Abrechnung der Bestallung des Pfarrers von Bächlingen, Michael Knöller, 1636 und 1637; Abrechnung der Bestallung des Pfarrers von Enslingen, Wilhelm Bintz, bis auf den Bartholomäustag 1646 gerechnet; Summarischer Extrakt über die Öhringer Kontributionen von 1649 bis 1650; Kopie der langenburgischen Abrechnung wegen der Pfarrei Enslingen und was desselben Frau gezahlt wurde; Supplik der Witwe des Pfarrers Bintz von Enslingen wegen ausstehender Besoldung, 1651; Liste mit Ingelfinger Weinzehnten, die als Almosen für das Stift Öhringen dienen, 1651; Aufstellung einer öhringischen Stiftsforderung an die Herrschaft Kirchberg, 1653; Mitteilung des Stiftes Öhringen an die Kammer Kirchberg über die Auszahlungen von Most und Kleinzehntgeldern an den Hofprediger zu Kirchberg, 1652; Extrakt aus der zu Niedernhall überschickten Herbstrechnung 1652; Supplik des Pfarrers zu Belsenberg an den Grafen Joachim Albrecht von Hohenlohe-Kirchberg wegen der Auszahlung ihm zustehender Besoldung des Stiftes Öhringen, 1652; Auflistung von Ingelfinger Weinzehnten für das Almosen zu Öhringen, 1652 und 1654; Protest der langenburgischen Kammerräte gegen die abgenommenen 25 Eimer Stiftsmost zu Niedernhall und Befehl zur Restitution derselben, 1653; Antwortschreiben der Kammer Kirchberg; Berichte des Amtskellers von Belsenberg an die Kammer Kirchberg, u. a. wegen des Criesbacher Stiftszehnten des Jahres 1650 und des Öhringer Stiftskeltermostes; Ingelfinger Weinrechnung mit dem Almosen des Stiftes Öhringen (Kopie), 1653; Bericht des Stiftssyndikus zu Öhringen an die Kammer Kirchberg, u. a. wegen eines Irrtums des Pfarrers von Lendsiedel und einer Forderung des Pfarrers zu Belsenberg, 1653; Bitte des Kirchberger Hofpredigers bei der Kammer Kirchberg um Abfolgung öhringischen Stiftmostes, 1653; Abwicklung der ausstehenden Zahlungen an die Enslinger Pfarrerswitwe Britz, 1654; Berechnung der Mostmengen, welche die Herrschaften Kirchberg und Langenburg in den Jahre 1651 bis 1654 vom Stift Öhringen empfangen haben, 1655
Kammer Kirchberg
1 Faszikel, 2 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:20 MEZ
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- 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) (Gliederung)
- 2.2. Gemeinschaftliche Herrschaften und Äußeres (Gliederung)
- 2.2.1. Gemeinschaftliche Herrschaftsausübung, Beziehungen zu anderen Linien des Hauses Hohenlohe und deren Angelegenheiten (Gliederung)
- 2.2.1.3. Gemeinschaftliche Verwaltung von Stadt, Stift und Spital Öhringen (Gliederung)