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Conrad von Ebersberg genannt von Weiher (Ebirsberg, Wyhers) und Margreta, Herrn Roriches von Eisenbach (Eysinbachs) selbige Tochter und Conrads eh...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1446 Februar 22
Ausfertigung, Pergament (26,0 x 48,5 cm) mit 12 anhängenden Siegeln, Nr. 11 fehlt, alle anderen mehr oder weniger beschädigt; Die Presseln sind mit den Namen der Siegelführer beschriftet.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Ipsa die Kathedra sancti Petri
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conrad von Ebersberg genannt von Weiher (Ebirsberg, Wyhers) und Margreta, Herrn Roriches von Eisenbach (Eysinbachs) selbige Tochter und Conrads eheliche Hausfrau, schließen mit Herrn Herman (II.) Ryettesel, Ritter, Erbmarschall zu Hessen (Hessin) durch Vermittlung von Abt Hermann zu Fulda (Fulde), Abt Conrad zu Hersfeld (Hersfelde), ihren gnädigen lieben Herren, Ritter Mangolt von Eberstein (Ebirstein), Ritter Karlle von Lüder (Lutter), Syman von Schlitz genannt von Görtz (Slicze, Gorcze), Heinrich von Görtz, Roriche von Buchenau (Büchenawe), Apel und Heinrich von Weihers und Heinriche von Ehringshausen (Eringshusen), ihrer lieben Ohmen, Brüdern, Vetter und Schwäger folgenden Vertrag: (1) Herman hat ihnen an barem Geld 1300 Silberlinge gezahlt und ihnen den Brief über 1600 Silberlinge von Erzbischof Dietrich zu Mainz (Mencze) nebst den auf letzten Martini fällig gewesenen 120 Silberlingen Zinsen gegeben, ebenso die Hälfte des Briefs über 1100 Silberlinge von dem Bischof zu Würzburg (Wirczburg) nebst den verfallenen Zinsen- die andere Hälfte steht Herman zu, der Brief selbst wird in eine gemeine Hand gelegt-, (2) Dafür sind sie abgefunden von Ansprüchen an allem Nachlass Ritter Rorichs von Eisenbach, nämlich an dem Schlosse Eisenbach mit aller seiner Zubehörung, es sei an Gerichten, Dörfern, Mannschaften, Lehen, geistlichen und weltlichen, Pfandschaften, Zinsen, Gülten, Renten, Gefällen, Nutzungen, Wäldern, Feldern, Wildbahnen, Wasser, Weide, Fischerei,, Gebot oder Verbot, Schuld oder Geld, Haus oder Hof, ebenso von jeder Forderung an Herrn Herman von wegen Johan (VI.) Ryettesel selbst, Hermanns Sohn und Margretens Hauswirt.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Verzicht Conrad v. Ebersberg genannt von Weyhers und seiner ehel(ichen) H(aus)Frauen Margareth H(errn) Rörichs v. Eyßenbach seel. Tochter auf dieses Rörich seine gantze Verlassenschafft gegen empfang einer Summ geldes von Herman Riedeseln Rittern de Anno 1446"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller und Teidingsleute 1. Conrad von Ebersberg 2. Margarethe von Ebersberg 3. Hermann, Abt des Stifts Fulda 4. Conrad, Abt des Stifts zu Hersfeld
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 690
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.