Vor dem Notare haben Johann Landfoid, Bürger zu Kassel, und seine Frau Mettza mit Willen des Herrn Heinrich Landfoid, Pastors in Sülzenbrück (Suel...
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Urk. 34, 62
Urk. 34, A II, Kassel Martinsstift
Urk. 34 Martinsstift Kassel - [ehemals: A II]
Martinsstift Kassel - [ehemals: A II] >> 1400-1424
1422 Juni 08
Not.-Instr. des kaiserl. Notars und Klerikers Johannes Wynrich von Kassel, Pergt. mit dem Signete des Notars, Siegel 1. und ein Rest von 2. an Pergamentstreifen anhängend. - Rückw. Rubrum des 15. Jahrh , darunter: reemptio.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno 1422, ind. 15., pontificatus Martini pape V. anno 5., octava die mensis junii, in der Freiheit Kassel, im Hause des Notars.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare haben Johann Landfoid, Bürger zu Kassel, und seine Frau Mettza mit Willen des Herrn Heinrich Landfoid, Pastors in Sülzenbrück (Sueltzebruecke) und Bruders des Johann, an Dechant und Kapitel der St. Martinskirche zu Kassel einen jährlichen Zins zu Michaelis von 28 Schillingen hessische Pfennige Kasseler Währung aus einem 2 Acker großen Garten, den Conrad Phiffuff, Bürger in Kassel, bebaut, und der zwischen dem Garten der Weimar und einem Acker gen. 'Triszels' liegt, verkauft für 8 rheinische Goldgulden auf Wiederkauf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herr Johannes Coci, Johannes Sophien, Conrad Ordemar und Tilemann von Zwehren (Twern), Priester der Mainzer Diözese.
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Heinrich und 2. Johann Landfoid.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 920.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare haben Johann Landfoid, Bürger zu Kassel, und seine Frau Mettza mit Willen des Herrn Heinrich Landfoid, Pastors in Sülzenbrück (Sueltzebruecke) und Bruders des Johann, an Dechant und Kapitel der St. Martinskirche zu Kassel einen jährlichen Zins zu Michaelis von 28 Schillingen hessische Pfennige Kasseler Währung aus einem 2 Acker großen Garten, den Conrad Phiffuff, Bürger in Kassel, bebaut, und der zwischen dem Garten der Weimar und einem Acker gen. 'Triszels' liegt, verkauft für 8 rheinische Goldgulden auf Wiederkauf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herr Johannes Coci, Johannes Sophien, Conrad Ordemar und Tilemann von Zwehren (Twern), Priester der Mainzer Diözese.
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Heinrich und 2. Johann Landfoid.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 920.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ