Georg Wieland, Bauer in Kesselbronn [Stadt Ulm], verkauft dem Sammlungsstift in Ulm [abgegangen, Bereich Frauenstraße 22-26] bzw. den Ratsälteren Albrecht Friedrich Baldinger und Heinrich Friedrich Besserer als dessen Verwaltern seinen großen und kleinen Fruchtzehnten von insgesamt 69,5 Jauchert Äckern, die zu seinem ihm auf Lebenszeit verliehenen Hof gehören. Davon sind aber derzeit 6 Jauchert mit Tannen überwachsen und werden nicht bebaut. Der Zehnt gehörte zunächst dem Benediktinerkloster Elchingen [Oberelchingen Gde. Elchingen/Lkr. Neu-Ulm], danach Konrad Müller genannt Schwestermüller [abgegangene Mühle, Sedelhofgasse 19] in Ulm, dem verstorbenen geheimen Rat Heinrich Kolb, den Ströhlinschen Erben in Uhrweiler im Elsass [heute Urwiller Elsass/Frankreich] und wurde schließlich am 10. Juni 1743 von dem Verkäufer erworben [vgl. A Urk. lfd. Nr. 4961]. Dafür haben ihm die Käufer namens des Sammlungsstifts 1.000 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt.

Show full title
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
Data provider's object view
Loading...