Au Revoir - Französische Truppen im Aufbruch
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/009 S984016/301
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/009 Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1998
Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1998 >> April 1998
29. April 1998
Der endgültige Abzug der in Deutschland stationierten Truppen bis Ende 1999 zieht einen Schlußstrich unter mehr als fünf Jahrzehnte Militärpräsenz im deutschen Südwesten. Die Franzosen waren, anders als Amerikaner, Briten und Kanadier, stets auch direkte Nachbarn und somit Hoffnungsträger der deutsch-französischen Annäherung. Diese Dokumentation hält fünf Monate französischer Truppen-Aufbruchstimmung fest. Deutsch-französische Paare packen die Koffer und französische Soldaten mit deutschen Gewohnheiten verstecken ihren Gram hinter militärischen Ritualen. Die entvölkerten Gemeinden suchen ebenso nach neuen Perspektiven wie die entlassenen deutschen Zivilangestellten. Das Ende des Kalten Krieges und die deutsche Wiedervereinigung haben den Abzug möglich gemacht, aber die Freude hält sich in Grenzen. Zeitzeugen erinnern sich an die Besatzungstruppen der ersten Stunde.
0:51:00; 0'51
Audio-Visuelle Medien
Böckling, Christoph
Bousetta, Ellen
Bousetta, Roger
Hau, Alois
Maloux, Ch.
Sing, Gerda
Breisach am Rhein FR
Bühl RA
Deutschland [D]; Deutschlandpolitik: Wiedervereinigung
Offenburg OG
Lebenserinnerungen; Oral History; Französische Besatzungszone
Weltkrieg: Zweiter Weltkrieg: Kriegsende
Weltkrieg; Kriegsfolge; Französische Besatzungstruppen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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