Friedrich (Fridreich) [III.], römischer König, verleiht seinem Getreuen Konrad von Weitingen (Weytingen), Ritter, auf dessen Bitten hin die Veste Wehrstein (Werstain) und die Dörfer Empfingen (Emphingen), Fischingen (Vischingen) und Betra (Wetran) mit ihrem Zubehör, welche ihm schon von Friedrichs verstorbener Mume Anna von Brauschweig (Brawnswig), Hzgn. zu Österreich, anstelle des verstorbenen Herzog Friedrich zu Österreich verliehen worden waren, sowie zwei Höfe zu Trillfingen (Truhelfingen), des Kochs und der Leupoltin Hof genannt, mit ihrem Zubehör, sämtlich Lehen der Herrschaft Hohenberg (Hohemberg). Konrad von Weitingen soll Veste, Dörfer und Höfe als Lehen des Königs, seines Vetters und Mündels, des Herzogs Sigmund, und deren Erben innehaben und ihnen die Veste offen halten, jedoch auf ihre Kosten
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Friedrich (Fridreich) [III.], römischer König, verleiht seinem Getreuen Konrad von Weitingen (Weytingen), Ritter, auf dessen Bitten hin die Veste Wehrstein (Werstain) und die Dörfer Empfingen (Emphingen), Fischingen (Vischingen) und Betra (Wetran) mit ihrem Zubehör, welche ihm schon von Friedrichs verstorbener Mume Anna von Brauschweig (Brawnswig), Hzgn. zu Österreich, anstelle des verstorbenen Herzog Friedrich zu Österreich verliehen worden waren, sowie zwei Höfe zu Trillfingen (Truhelfingen), des Kochs und der Leupoltin Hof genannt, mit ihrem Zubehör, sämtlich Lehen der Herrschaft Hohenberg (Hohemberg). Konrad von Weitingen soll Veste, Dörfer und Höfe als Lehen des Königs, seines Vetters und Mündels, des Herzogs Sigmund, und deren Erben innehaben und ihnen die Veste offen halten, jedoch auf ihre Kosten
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Nr. 28
Repertorium X, D 1, Nr. 2 (Kasten E, (durchgestrichen dafür rot:) B 25)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden
Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden >> 1. Urkunden
1442 Juli 23 (1442 Juli 23 (Mo n. Maria Magdalena))
Urkunden
Ausstellungsort: Frankfurt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel des Ausstellers abgegangen
Vermerke: rechts auf dem Umbug: de mandato domini Regis d. episcopo Chysem... referen...||durch 3 Löcher beschädigt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel des Ausstellers abgegangen
Vermerke: rechts auf dem Umbug: de mandato domini Regis d. episcopo Chysem... referen...||durch 3 Löcher beschädigt
Braunschweig, Anna von
Hohenberg, Rudolf von; Graf
Leupoltin
Weitingen, Hans Konrad von; Ritter zu Haigerloch
Betra, Horb am Neckar FDS
Braunschweig BS
Empfingen FDS
Fischingen, Sulz am Neckar RW
Frankfurt am Main F
Hohenberg, abgeg. bei Schörzingen, Schömberg BL; Grafschaft
Trillfingen, Haigerloch BL
Wehrstein: Fischingen, Sulz am Neckar RW
Weitingen, Eutingen im Gäu FDS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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