Protokolle von Kreisparteiaktivtagungen Febr. - Mai 1972
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P 15 Haldensleben, Nr. IV/C-4/5/11 (Benutzungsort: Magdeburg)
Registratursignatur: 22821
P 15 Haldensleben (Benutzungsort: Magdeburg) SED-Kreisleitung Haldensleben
SED-Kreisleitung Haldensleben >> 04. Schicht 1972 - 1976 >> 04.01. Aufgabenbereich Führungstätigkeit >> 04.01.03. Protokolle von Kreisparteiaktivtagungen
1972
Enthält u.a.: 28. Febr. 1972: Vorbereitung und Durchführung der Parteiwahlen und die weitere Erhöhung der Kampfkraft der Grundorganisationen.- Vorbereitung des 25. Jahrestages der Gründung der DSF am 30. Juni 1972.- Politisch-ideologische Massenarbeit zur weiteren Herausbildung des sozialistischen Bewußtseins der Werktätigen.- Weitere Durchsetzung des Neuererwesens.- Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen.- Ergebnisse und Aufgaben der sozialistischen Landwirtschaft.- Überwindung der ungerechtfertigten Differenziertheit.- Anwendung der Wettbewerbsinitiativen der LPG Linum auf dem Gebiet der Steigerung der Pflanzenproduktion und Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit.- Durchsetzung des Erfahrungsaustausches zur Anwendung der Erfahrungen der Besten.- Parteikontrolle über die Milchproduktion.- Verstärkung der politisch-ideologischen Arbeit zur Festigung und Weiterentwicklung der bestehenden Kooperationsbeziehungen und weiteren Bildung von Kooperativen Abteilungen Pflanzenproduktion zur schrittweisen Entwicklung industriemäßiger Produktionsmethoden.- Stärkung der Technikerbrigaden durch junge Kader und Genossen.- 24. Mai 1972: Auswertung der 5. Zentralkomiteetagung in Verbindung mit der Beratung des Sekretariats des Zentralkomitees mit den 1. Kreissekretären.- Weitere Verbesserung der Führungstätigkeit der Partei nach der Berichterstattung des Sekretariats der Kreisleitung im Apr. 1972 und dem Arbeitsgruppeneinsatz der Bezirksleitung.- Vorbereitung des 50. Jahrestages der Gründung der UdSSR.- Durchsetzung der "Initiativen der Freundschaft".- Sicherung der Rekonstruktionsmaßnahmen im Werk III der Keramischen Werke.- Initiativen im sozialistischen Wettbewerb als Antwort auf die sozialpolitischen Maßnahmen in Auswertung der 5. Zentralkomiteetagung.- Durchsetzung der Parteikontrolle über die Gegenplanverpflichtungen.- Entwicklung im Wohnungsbau.- Nutzung des Erfahrungsaustausches mit der Kreisleitung Genthin zu Fragen der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen.- Parteikontrolle über den Wohnungsbau und die Werterhaltung.- Bildung eines gemeinsamen Bau- und Reparaturbetriebes in der Kreisstadt.- Realisierung Investitionsvorhaben Werk II VEB Sand- und Tonwerke.- Umbildung von Halbstaatlichen Betrieben in VEB.- Weitere Verbesserung der Handelsnetzkonzeption.- Verstärkung der Kampfkraft und der Parteiarbeit in den Betrieben der Land- und Nahrungsgüterwirtschaft.- Durchsetzung und Ausbau der kooperativen Beziehungen.- Entwicklung des geistig-kulturellen Lebens auf dem Lande.-Erfahrungen in der Parteiarbeit der Kooperativen Abteilung Pflanzenproduktion (LPG Ackendorf, Groß Santersleben, Rottmersleben und Schackensleben).
SED-Kreisleitung Haldensleben, SED-Bezirksparteiarchiv Magdeburg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:18 MESZ
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