Der Rat von Lüneburg bekundet, dass der Lübecker Bürger Peter Huek gemäß vom Lübecker Rat besiegelter Urkunde dem Lüneburger Ratmann Johannes Semmelbecker, und dieser weiter dem Abt Dietrich und dem Kloster Reinfeld verkauft hat die halbe rechte Gunkpfanne Herrschaft im Sülzhause Staart, einen Wispel Salz aus dem ganzen Hause Betzehusen und einen halben Wispel aus den beiden rechten Pfannen des Hauses Berdinge beim Hause Bruchusen. Huek hatte die halbe Pfanne erworben von dem Bürger Johannes de Wesera 1393, den Wispel von dem Bürgermeister in Uelzen Dietrich Lembeke 1395, und den halben Wispel von dem Lüneburger Ratmann Dietrich Bromes 1394. Datum anno domini 1405 feria quinta proxima post dominicam qua cantatur Iudicta.
Vollständigen Titel anzeigen
Der Rat von Lüneburg bekundet, dass der Lübecker Bürger Peter Huek gemäß vom Lübecker Rat besiegelter Urkunde dem Lüneburger Ratmann Johannes Semmelbecker, und dieser weiter dem Abt Dietrich und dem Kloster Reinfeld verkauft hat die halbe rechte Gunkpfanne Herrschaft im Sülzhause Staart, einen Wispel Salz aus dem ganzen Hause Betzehusen und einen halben Wispel aus den beiden rechten Pfannen des Hauses Berdinge beim Hause Bruchusen. Huek hatte die halbe Pfanne erworben von dem Bürger Johannes de Wesera 1393, den Wispel von dem Bürgermeister in Uelzen Dietrich Lembeke 1395, und den halben Wispel von dem Lüneburger Ratmann Dietrich Bromes 1394. Datum anno domini 1405 feria quinta proxima post dominicam qua cantatur Iudicta.
LASH, Urk.-Abt. 121 Nr. 150
Salzgut II 17a
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld >> 1 Urkunden
1405
Enthält: Pergament, Latein, Siegel
Verzeichnung
1405 April 9
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ