Pfarreien Nassig, Sachsenhausen und Niklashausen
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 45 Nr. 62
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 45 und G-Rep. 46 Chorstift und Pfarreien
Chorstift und Pfarreien >> 2. Pfarreien der Grafschaft Wertheim >> 2.10 Nassig mit Sachsenhausen und Niklashausen, Schweinberg, Steinmark
o.D., (1441, 1454), 1498-1637
Enthält:
1. Teil: Pfarrei Nassig (1529-1634) und Sachsenhausen (1544-1635)
Enthält zu Nassig u.a.: Gotteshausrechnung Nassig (1532-1533); Zehnt der Pfarrei Nassig (1558); Einkommensverzeichnisse der Pfarrei Nassig (u.a. 1606); Matthias Wagner, Pfarrer in Nassig, gegen die Anschuldigungen des Kirchners Caspar Weller (1604); Vocation des Pfarrers Matthias Wagner nach Augsburg und Zollbrief für Wagner (1607-1608); Inventar der Pfarrei Nassig (1607); Bestallungsrevers von Pfarrer Valentin Klein (1619); Klagen Valentin Kleins über Kriegschäden und Plünderungen durch die verdugischen Kriegsvölker (1628-1629); Bestallung von Johannes Pfantz (1632-34)
Enthält zu Sachsenhausen: Einkommensverzeichnisse (1544, 1545, 1565, 1606, 1614); Extrakte aus den Fruchtzehntregistern 1519 und 1551 (1602); Extrakte aus Verträgen zwischen Kloster Bronnbach und Chorstift Wertheim von 1441 und 1454; Bestallung von Johann Georg Rübner (1618); Bestallung von Johann Heinrich Lutz (1627); Suppliken von Johann Heinrich Lutz (1627-1635)
2. Teil: Kompetenz und Einkommen der Pfarrei Niklashausen (1519, 1620-1637)
3. Teil: Differenzen zwischen Mainz und Wertheim wegen der Besetzung der Pfarrstelle in Niklashausen 1498-1529
Enthält u.a.: Bericht von der Verleihung der Pfarrei Niklashausen während der Regierungszeit Graf Michaels I. von Wertheim (o.D., 15. Jh.); Schreiben von Graf Michael II. an den Kurfürsten von Mainz wegen der Pfarrei Niklashausen (1498); Schreiben des Dekans des Stifts Aschaffenburg, Ulrich Kemmerlin, an Graf Michael II. von Wertheim wegen der Pfarrei Niklashausen (1517); Einkommen der Pfarrei Niklashausen (1535); Pfarrbestellung in Niklashausen (1635-1637)
4. Teil: Differenzen zwischen den Grafen von Wertheim und den Herren von Stettenberg wegen ihres Anteils am Kirchenzehnt und der Kollatur in der Pfarrei Niklashausen (1583-1594, 1620)
5. Teil: Gotteshausrechnungen der Pfarrei Niklashausen (o.D., 1528-1539)
1. Teil: Pfarrei Nassig (1529-1634) und Sachsenhausen (1544-1635)
Enthält zu Nassig u.a.: Gotteshausrechnung Nassig (1532-1533); Zehnt der Pfarrei Nassig (1558); Einkommensverzeichnisse der Pfarrei Nassig (u.a. 1606); Matthias Wagner, Pfarrer in Nassig, gegen die Anschuldigungen des Kirchners Caspar Weller (1604); Vocation des Pfarrers Matthias Wagner nach Augsburg und Zollbrief für Wagner (1607-1608); Inventar der Pfarrei Nassig (1607); Bestallungsrevers von Pfarrer Valentin Klein (1619); Klagen Valentin Kleins über Kriegschäden und Plünderungen durch die verdugischen Kriegsvölker (1628-1629); Bestallung von Johannes Pfantz (1632-34)
Enthält zu Sachsenhausen: Einkommensverzeichnisse (1544, 1545, 1565, 1606, 1614); Extrakte aus den Fruchtzehntregistern 1519 und 1551 (1602); Extrakte aus Verträgen zwischen Kloster Bronnbach und Chorstift Wertheim von 1441 und 1454; Bestallung von Johann Georg Rübner (1618); Bestallung von Johann Heinrich Lutz (1627); Suppliken von Johann Heinrich Lutz (1627-1635)
2. Teil: Kompetenz und Einkommen der Pfarrei Niklashausen (1519, 1620-1637)
3. Teil: Differenzen zwischen Mainz und Wertheim wegen der Besetzung der Pfarrstelle in Niklashausen 1498-1529
Enthält u.a.: Bericht von der Verleihung der Pfarrei Niklashausen während der Regierungszeit Graf Michaels I. von Wertheim (o.D., 15. Jh.); Schreiben von Graf Michael II. an den Kurfürsten von Mainz wegen der Pfarrei Niklashausen (1498); Schreiben des Dekans des Stifts Aschaffenburg, Ulrich Kemmerlin, an Graf Michael II. von Wertheim wegen der Pfarrei Niklashausen (1517); Einkommen der Pfarrei Niklashausen (1535); Pfarrbestellung in Niklashausen (1635-1637)
4. Teil: Differenzen zwischen den Grafen von Wertheim und den Herren von Stettenberg wegen ihres Anteils am Kirchenzehnt und der Kollatur in der Pfarrei Niklashausen (1583-1594, 1620)
5. Teil: Gotteshausrechnungen der Pfarrei Niklashausen (o.D., 1528-1539)
1. Teil: 3 cm; 2. u. 3. Teil: 1,5 cm; 4. Teil: 3 cm; 5. Teil: 2 cm
Archivale
Kemmerlin, Ulrich; Dekan des Stifts in Aschaffenburg
Klein, Valentin; Pfarrer in Nassig
Lutz, Johann Heinrich; Magister, Pfarrer zu Nassig
Pfantz, Johannes; Pfarrer in Nassig
Rübner, Johann Georg; Pfarrer in Nassig
Stettenberg, Freiherren von
Wagner, Matthias; Pfarrer in Nassig
Weller, Caspar; Kirchner in Nassig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ