Taufbrief für Elisabetha Schwartztrauber, geb. am 13. April 1849 in Gimmeldingen, getauft am 22. April 1849. Eltern: Friedrich Schwartztrauber und Appolonia Schwartztrauber, geb. Ohler. Taufpaten: Ph[ilipp] August Schwartztrauber und Elisabetha Schwartztrauber, geb. Schultz
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1220
173. Volksfrömmigkeit
Volksfrömmigkeit >> 04. Gedenkschriftgut und gegenständliche Andenken >> 04.01. Tauferinnerungen, Patenbriefe und Patendank >> 04.01.02. Patenbriefe
1849
Darin: Der Taufbrief wurde dem Archiv von Rolf Dick zur Verfügung gestellt. Der Taufbrief stammt aus der mütterlichen Linie der Mutter (Elisabeth geb. Tamerus) von Herrn Dick.
Enthält: Verzierte Überschrift; Typ Gimmeldingen nach Kleinschmidt.
Transkription des in verschiedenfarbiger Tinte geschriebenen und mit einer verzierten Überschrift geschmückten Taufbriefs:
Im Jahr Christi 1849 den 13ten April ist meinem lieben bruder dem ehrsamen bürger und winzer Friedrich Schwartztrauber seine eheliche Hausfrau Appolonia eine gebohrene Ohler von Gimmeldingen, ein Töchterlein zur Welt gebohren worden, welches den 22ten darauf getauft und von uns unterschriebenen Eheleuten Ph[ilipp] August Schwartztrauber und seine Ehefrau Elisabetha, eine gebohrene Schultz, von Gimmeldingen, der Petter, die Gödel von Dürkheim und Wohnhaft in Nord-Ammerika über die heilige Tauf gehoben und theilten dem Kinde den Ev. Prot. Namen Elisabetha mit u[nd] ist in Gimmeldingen in der Kirche einverleibt worden. Nimm liebe Gödel hin was wir dir heute schencken da beyde deiner Tauf und unserer sollst gedencken, die Gaabe ist zwar klein, doch wünsche dieß dabey, das dieses Tausendfach dein Übervorrath sey, der Höchste kröne dich mit seinen Gnaden Gaaben, daß deine Eltern Ehr, Wir freude an dir haben, Er Segene deinen tritt zu dieser Lebenszeit und schenke Dir hernach den Schatz, der Ewigkeit. Dieses Alles Wünschet dir von Herzen deine getreue Gödel Elisabetha eine Geb. Schulz und dein getreuer Petter Ph[ilipp] August Schwartztrauber, und freunde, beyde Wohnhaft in Nordammerika; in Picketon im Staadt Ohio Gimmeldingen den 13ten April 1849.
Enthält: Verzierte Überschrift; Typ Gimmeldingen nach Kleinschmidt.
Transkription des in verschiedenfarbiger Tinte geschriebenen und mit einer verzierten Überschrift geschmückten Taufbriefs:
Im Jahr Christi 1849 den 13ten April ist meinem lieben bruder dem ehrsamen bürger und winzer Friedrich Schwartztrauber seine eheliche Hausfrau Appolonia eine gebohrene Ohler von Gimmeldingen, ein Töchterlein zur Welt gebohren worden, welches den 22ten darauf getauft und von uns unterschriebenen Eheleuten Ph[ilipp] August Schwartztrauber und seine Ehefrau Elisabetha, eine gebohrene Schultz, von Gimmeldingen, der Petter, die Gödel von Dürkheim und Wohnhaft in Nord-Ammerika über die heilige Tauf gehoben und theilten dem Kinde den Ev. Prot. Namen Elisabetha mit u[nd] ist in Gimmeldingen in der Kirche einverleibt worden. Nimm liebe Gödel hin was wir dir heute schencken da beyde deiner Tauf und unserer sollst gedencken, die Gaabe ist zwar klein, doch wünsche dieß dabey, das dieses Tausendfach dein Übervorrath sey, der Höchste kröne dich mit seinen Gnaden Gaaben, daß deine Eltern Ehr, Wir freude an dir haben, Er Segene deinen tritt zu dieser Lebenszeit und schenke Dir hernach den Schatz, der Ewigkeit. Dieses Alles Wünschet dir von Herzen deine getreue Gödel Elisabetha eine Geb. Schulz und dein getreuer Petter Ph[ilipp] August Schwartztrauber, und freunde, beyde Wohnhaft in Nordammerika; in Picketon im Staadt Ohio Gimmeldingen den 13ten April 1849.
Farbe
Archivale
Verweis (evtl. auf Fotosammlung): Vgl. auch Nr. 1221
Erhaltungszustand: Fleckig, mit Rissen; restauriert 2019 im Kloster Aitlingen (Projekt)
Größe/Format: 41 cm x 33,5 cm
Erhaltungszustand: Fleckig, mit Rissen; restauriert 2019 im Kloster Aitlingen (Projekt)
Größe/Format: 41 cm x 33,5 cm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
04.06.2025, 10:05 MESZ