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2/2 [fol. 19']: 1574 Dezember 18 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. II
Enthält: Anwesend: Rektor Snepffius; 1.) Examen neglectuum (19. Sept. 1574 - 18. Dez. 1574): Proff. artium: Georg Liebler Witwe des Dr. Königspach Burckhard Frischlin Cellius Megerlin (Witwe des Morhard Hetteler Leber Hitzler Senatores: Rektor Schnepff Kanzler [Andreae] Heerbrandt Capelbeck Witwe des Dr. Knispachus Vogler (Schweickhard) Demler (Kienlin Hochmann Voltz Hamberger Vischer (Tochter des Cellarius Mendlinus). [UAT 2/2, Bl. 19']; 2.) Anfrage des Rektors betr. Unterstützung der Juristischen Fakultät wg. ihrer häufiger Geschäfte beim hzl. Konsistorium: kein bestimmter ("certus") Beschluss. [UAT 2/2, Bl. 20']; 3.) Supplikschreiben des Mag. Megerlin um Erhöhung seiner Besoldung: Beratung des Kanzlers mit der Artistenfakultät [UAT 2/2, Bl. 20']; 4.) Supplik des Crusius um Erhöhung seiner Frucht[besoldung]: zunächst Erkundigung der Deputati über Fruchtvorräte und die Möglichkeit ihrer Verteilung; entspr. Anzeige an C. durch den Kanzler. [UAT 2/2, Bl. 21]; 5.) Supplikschreiben der Plieninger und Ridenberger um Erlaubnis zur Ablösung ihres bisher der Universität zinspflichtigen Hauptgutes: Bewilligung, aber Anweisung betr. Anlage des Erlöses. [UAT 2/2, Bl. 21]; 6.) Supplik des Höchstetter um Aufschub der Verschreibung der 2400 fl: Schreiben an seinen Magistrat zur Aufforderung an ihn betr. die Aufrichtung einer Verschreibung an seine Mündelkinder und deren Besiegelung sowie Antwortschreiben an ihn. [UAT 2/2, Bl. 21]; 7.) Annahme des Dekrets betr. die Früchte zu Bondorf durch Ochsenbach und seine Anzeige über Erlegung von 20 fl: Anzeige an ihn durch den Rektor betr. Einbehaltung des Geldes. [UAT 2/2, Bl. 21']; 8.) Supplik des Pfarrers zu Leonberg um Entrichtung seines Hauszinses betr. den Pfarrhof und um den Bau einer Scheuer: Bewilligung des Hauszinses, aber Vertröstung bzgl. der Scheuer und Besichtigung des Ortes durch die Deputati. [UAT 2/2, Bl. 21']; 9.) Supplik der Gemeinde Tailfingen um Vorschuss etlicher Sch. Früchte: Hilfe erst nach Überschlag durch die Deputati. [UAT 2/2, Bl. 22]; 10.) Supplik des Ludwig Benslin um Promotorialschreiben an Vogt und Gericht zu Waiblingen wg. Schulden seines Bruders Wilhelm: Bewilligung sowie Einschließen der Supplik und der Schuldverschreibung. [UAT 2/2, Bl. 22]; 11.) Supplik des Friderich Winckler um "Stillstand" seiner Schulden von 8 fl: Bewilligung. [UAT 2/2, Bl. 22]; 12.) Interzessionsschreiben der Stadt Biberach um Einsetzung ihres Bürgers Georg Schmid (Anm. 1) in das Stipendium des verst. Veit Böglin; Supplik des Caspar Fleck (Anm. 2) ebendarum: Annahme des F. [UAT 2/2, Bl. 22]; Anm. 1: MUT 183, 64 ?. Anm. 2: MUT 180, 3.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.