Urkunde Nr. 12 - Erbkauf
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A-AUS, 12
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1401-1500
24. November 1407 (in profesto gloriose virginis Katharine)
Vor dem Richter des Münsterschen Bischofs Ottos IV. von Hoya (Otkon van der Hoye Byssops to Munstere), Johann Herbording (Johan Herbordinch) verkaufen die Ahlener Bürger Engelbert Monich und seine Ehefrau Else (Engelbert de Monick und Eseken syn echte Wiff burgere to Alen) als Erbkauf dem Bernd Warendorf (Bernde Warendorpe), Bürger zu Münster, und seiner Schwester eine jährliche Rente in Höhe von acht Schilling Münsterscher Währung für eine nicht näher bezeichnete Summe Geldes, die am Michaelstag fällig wird (29. Sept.) und aus ihrem Ahlener Haus und Hof im Kirchspiel Alt-Ahlen (in den olden kerspele bynnen Alen belegen) geleistet werden soll, das zuvor Wulf von Amwig (Wulve van Amwich) besessen hat. Die Verkäufer geloben Währschaft und der Richter kündigt sein Siegel an.
Original Pergament Niederdeutsch, Siegel ab.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Johan Temme, Johan Brochus, Lothar Bartscher (Ludeke Barscher)
Edition: MUB I/395
Rückvermerke: alen dat hys (15. Jh.)
Edition: MUB I/395
Rückvermerke: alen dat hys (15. Jh.)
Kleine Ligatur in der linken oberen Ecke vor "Ich Johan..."
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ