Jakob Schott, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Margarete verkaufen Abt Konrad [Herloch], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Zins von 1 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von ihrem Haus Zu der kleinen Zinne in der Hörleingasse (Horlingsgasse) in Würzburg anstoßend an die Klause St. Ulrich und das Haus Zum guten Konrad. Obereigentümer dieses Hauses ist das Kloster St. Stephan. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 20 rheinische Gulden erhalten. Sie verpflichten sich daher zu fristgerechter Entrichtung des Zinses. Ihnen wird ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins eingeräumt. Auf Bitte der Verkäufer siegeln die Ritter Michael Neustetter und Hieronimus Schenk [von Siemau]. Der geben ist vff mitwochen noch Conuersionis Pauli 1513. Aussteller: Jakob und Margarete Schott. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Jakob Schott, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Margarete verkaufen Abt Konrad [Herloch], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Zins von 1 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von ihrem Haus Zu der kleinen Zinne in der Hörleingasse (Horlingsgasse) in Würzburg anstoßend an die Klause St. Ulrich und das Haus Zum guten Konrad. Obereigentümer dieses Hauses ist das Kloster St. Stephan. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 20 rheinische Gulden erhalten. Sie verpflichten sich daher zu fristgerechter Entrichtung des Zinses. Ihnen wird ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins eingeräumt. Auf Bitte der Verkäufer siegeln die Ritter Michael Neustetter und Hieronimus Schenk [von Siemau]. Der geben ist vff mitwochen noch Conuersionis Pauli 1513. Aussteller: Jakob und Margarete Schott. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 689
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 56
Registratursignatur/AZ: 138 (18. Jh.); anno 1513 / 49 (18. Jh.); H viiii (18. Jh.); Co 3 x 33 (18. Jh.); L 2 D 2 N 39 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1513 Januar 26
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 488
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. Jh.); gibt itzt solch zinß Clauß Wittighausen (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Neustetter; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Hieronimus Schenk; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 488
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. Jh.); gibt itzt solch zinß Clauß Wittighausen (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Neustetter; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Hieronimus Schenk; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Schott, Jakob, Würzburg, Bürger
Schott, Margarete, Würzburg
Herloch, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Schimel, Georg, Würzburg
Neustetter, Michael
Schenk von Siemau, Hieronimus
Würzburg, Bürger
Würzburg, Gasse, Hörleingasse
Würzburg, Pfarrei, St. Peter
Würzburg, Vorstadt, Sand
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Haus, Zur kleinen Zinne
Würzburg, Haus, Zum guten Konrad
Würzburg, Klause, St. Ulrich
Würzburg, Anlieger
Würzburg, Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:57 MESZ
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