Landratsamt Bonn BR 0014 (Bestand)
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BR 0014 215.03.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.3. Landratsämter/Kreisbehörden >> 2.3.3. Landratsamt Bonn
1816-1953
Allgemeine Verwaltung, Geschäftsbereich, Organisation, Kreisverwaltung, Statistik 1816-1935; Hoheitssachen, Justiz, Ausland 1817-1934; Kommunalwesen 1830-1953; Finanzen, Bauwesen, Waldungen, Prozesse 1819-1938); Polizei: Organisation, Beamte 1820-1930, Sicherheitspolizei, Ordnungspolizei-, Sittenpolizei, Feuerpolizei 1819-1930, politische Polizei, Vereine, Presse 1831-1930, Medizinalwesen 1825-1942; Handel und Gewerbe 1817-1934; Verkehrswesen: Straßen 1823-1932, Eisenbahn, Straßenbahn, Post 1856-1936, Wasserstraßen 1816-1930; Fremdenverkehr, Transportgewerbe, Luftschifffahrt 1818-1933; Wasserbau, Kanalisation 1816-1933; Landwirtschaft und Forsten 1817-1933; Bauwesen 1821-1913; Sparkassen, Banken 1855-1934; Wohlfahrt 1822-1930; Kulturpflege 1817-1934; Kirchenwesen 1816-1934; Schulwesen: Volksschulen und sonstige Schulen 1826-1934; Universität, Volkshochschulen, Höhere Schulen, Mittelschulen, Gewerbeschulen 1818-1940, Stipendien, Kriegsteilnehmer 1820-1936; Militärwesen, Besatzungszeit 1895-1934; Schenkungen, Stiftungen 1835-1930.
Bestandsbeschreibung: Der Landkreis Bonn wurde 1816 aus den Bürgermeistereien Bonn, Godesberg, Hersel, Oedekoven, Poppelsdorf, Sechtem, Villich und Waldorf.
Seit dem 1. Oktober 1887 ist die Stadt Bonn als neuer Stadtkreis aus dem Landkreise ausgeschieden; mit ihr wurden ab 1. April 1904 die Landgemeinden Poppelsdorf, Kessenich, Endenich und Dottendorf vereinigt.
Ab 1. Oktober 1932 gehören die Gemeinden Wesseling und Keldenich zum Landkreis Köln (früher Bürgermeisterei Hersel); dafür wurden damals die Bürgermeistereien Adendorf, Rheinbach und Ollheim (ohne Esch, Müggenhausen und Straßfeld) des aufgelösten Kreises Rheinbach zum Landkreis Bonn gezogen.
Bestand des Kreises
1. Bürgermeisterei Bonn 1816-1887
2. Bürgermeisterei Godesberg1816-
2. Bürgermeisterei Hersel1816-(1932 ausgeschieden Wesseling, Keldenich)
4. Bürgermeisterei Oedekoven1816-
5. Bürgermeisterei Poppelsdorf (seit 1904) Duisdorf 1816-
(1904 ausgeschieden Poppelsdorf, Kessenich, Endenich, Dollendorf)
6. Bürgermeisterei Sechtem1816
7. Bürgermeisterei Vilich1816- (spter Bm. bzw. Amt beuel)
8. Bürgermeisterei Waldorf1816-
9. Bürgermeisterei Villipvor 1846 aus Vilich ausgeschieden
10. Bürgermeisterei Adendorf1832-
11. Bürgermeisterei Rheinbach1932
12. Bürgermeisterei Ollheim1932
Sitz der Kreisverwaltung war und ist Bonn
Landräte:
1816-1819Graf von Belderbusch
1820-1854von Hymnen
1854-1888von Sandt
1888-1903von Sandt, Dr.
1903-1912Graf von Galen
1913-1926von Nell
1926-1933von Hove
1933-1936Dr. Haarmann
1936-Dr. von Stedtmann
Das Landratsamt in Bonn gab 1889 14 Faszikel Akten, 1916 14 Aktenstücke an das Staatsarchiv Düsseldorf ab, die die Nummern 1 - 32 des jetzigen Bestands bilden. 1933 wurden von Staatsarchivrat Dr. Rohr die Nummern 33-608 übernommen. 1936 (Acc. 4/36) wurden 26 Bände Personalakten vom Kreisausschuss abgegeben, wovon die Nr. 609-627 zum Bestand übernommen worden sind. 1940 wurden die Akten des Kreisausschusses bis 1927 abgegeben, Nr. 630-888 des Verzeichnisses. 1947 wurden die Akten N. 889-1000 übernommen. Im Oktober und November 1952 desgleichen Nr. 1004-1023 (Personalien der Bürgermeister, Beigeordneten usw.).
Diese Aktenablieferung 1952 stellt einen ziemlich modernen Bestand dar, vornehmlich aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und schließt mit wenigen Ausnahmen (betr. Geheime Staatspolizei u.a.) im Jahr 1930 ab. Die Akten entstammen einer einheitlich durchnummerierten Registratur. die Übernahme erfolgte im Oktober/November 1952. (Vgl. Dienstregistratur).
Die umfangreichen Akten der Kreisschulinspektion Bonn/Land-Rheinbach (umfassend die ehemaligen Kreise Bonn und Rheinbach vor 1932) wurden zusammen mit nicht so zahlreichen Schulakten der landrätlichen Verwaltung ebenfalls übernommen.
Die Akten des Versicherungsamtes Bonn-Land (Abt. G) wurden im Bestand der Kreisverwaltung belassen.
Im Juni 1953 wurden ebenfalls für 4 Amtsbürgermeister Personalakten übernommen (Nr. 1025-1028), im Jahre 1956 desgleichen für 6 Amtsbürgermeister und Amtsdirektoren (1047-1052), im Oktober 1956 desgleichen für eine Anzahl höherer Gemeindebeamten (1053-1059), auch später weitere Personalakten.
Bestandsbeschreibung: Der Landkreis Bonn wurde 1816 aus den Bürgermeistereien Bonn, Godesberg, Hersel, Oedekoven, Poppelsdorf, Sechtem, Villich und Waldorf.
Seit dem 1. Oktober 1887 ist die Stadt Bonn als neuer Stadtkreis aus dem Landkreise ausgeschieden; mit ihr wurden ab 1. April 1904 die Landgemeinden Poppelsdorf, Kessenich, Endenich und Dottendorf vereinigt.
Ab 1. Oktober 1932 gehören die Gemeinden Wesseling und Keldenich zum Landkreis Köln (früher Bürgermeisterei Hersel); dafür wurden damals die Bürgermeistereien Adendorf, Rheinbach und Ollheim (ohne Esch, Müggenhausen und Straßfeld) des aufgelösten Kreises Rheinbach zum Landkreis Bonn gezogen.
Bestand des Kreises
1. Bürgermeisterei Bonn 1816-1887
2. Bürgermeisterei Godesberg1816-
2. Bürgermeisterei Hersel1816-(1932 ausgeschieden Wesseling, Keldenich)
4. Bürgermeisterei Oedekoven1816-
5. Bürgermeisterei Poppelsdorf (seit 1904) Duisdorf 1816-
(1904 ausgeschieden Poppelsdorf, Kessenich, Endenich, Dollendorf)
6. Bürgermeisterei Sechtem1816
7. Bürgermeisterei Vilich1816- (spter Bm. bzw. Amt beuel)
8. Bürgermeisterei Waldorf1816-
9. Bürgermeisterei Villipvor 1846 aus Vilich ausgeschieden
10. Bürgermeisterei Adendorf1832-
11. Bürgermeisterei Rheinbach1932
12. Bürgermeisterei Ollheim1932
Sitz der Kreisverwaltung war und ist Bonn
Landräte:
1816-1819Graf von Belderbusch
1820-1854von Hymnen
1854-1888von Sandt
1888-1903von Sandt, Dr.
1903-1912Graf von Galen
1913-1926von Nell
1926-1933von Hove
1933-1936Dr. Haarmann
1936-Dr. von Stedtmann
Das Landratsamt in Bonn gab 1889 14 Faszikel Akten, 1916 14 Aktenstücke an das Staatsarchiv Düsseldorf ab, die die Nummern 1 - 32 des jetzigen Bestands bilden. 1933 wurden von Staatsarchivrat Dr. Rohr die Nummern 33-608 übernommen. 1936 (Acc. 4/36) wurden 26 Bände Personalakten vom Kreisausschuss abgegeben, wovon die Nr. 609-627 zum Bestand übernommen worden sind. 1940 wurden die Akten des Kreisausschusses bis 1927 abgegeben, Nr. 630-888 des Verzeichnisses. 1947 wurden die Akten N. 889-1000 übernommen. Im Oktober und November 1952 desgleichen Nr. 1004-1023 (Personalien der Bürgermeister, Beigeordneten usw.).
Diese Aktenablieferung 1952 stellt einen ziemlich modernen Bestand dar, vornehmlich aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und schließt mit wenigen Ausnahmen (betr. Geheime Staatspolizei u.a.) im Jahr 1930 ab. Die Akten entstammen einer einheitlich durchnummerierten Registratur. die Übernahme erfolgte im Oktober/November 1952. (Vgl. Dienstregistratur).
Die umfangreichen Akten der Kreisschulinspektion Bonn/Land-Rheinbach (umfassend die ehemaligen Kreise Bonn und Rheinbach vor 1932) wurden zusammen mit nicht so zahlreichen Schulakten der landrätlichen Verwaltung ebenfalls übernommen.
Die Akten des Versicherungsamtes Bonn-Land (Abt. G) wurden im Bestand der Kreisverwaltung belassen.
Im Juni 1953 wurden ebenfalls für 4 Amtsbürgermeister Personalakten übernommen (Nr. 1025-1028), im Jahre 1956 desgleichen für 6 Amtsbürgermeister und Amtsdirektoren (1047-1052), im Oktober 1956 desgleichen für eine Anzahl höherer Gemeindebeamten (1053-1059), auch später weitere Personalakten.
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ