Amt Sangerhausen (Bestand)
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D 40 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.04. Kursächsische Gebiete >> 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen >> 01.04.01.03. Akten >> 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden >> 01.04.01.03.02.01. Ämter
(1430) 1505 - 1871
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Das Amt Sangerhausen entstand im Spätmittelalter nach dem Erwerb der Stadt durch die Wettiner 1369/72. Bei der Leipziger Teilung von 1485 gelangte es an das albertinische Herzogtum Sachsen, das 1547 zum Kurfürstentum erhoben wurde. 1657-1746 gehörte das Amt zum Herzogtum Sachsen-Weißenfels. Sein Territorium erweiterte sich 1525 um das Amt Röblingen und 1808 um die ehemaligen mansfeldischen Ämter Artern, Bornstedt und Voigtstedt.
1815 wurde das Amt an das Königreich Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Sangerhausen zugeschlagen. Die Abwicklung des Amtes nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus den Jahren 1935/36 erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Registraturbildner: Das Amt Sangerhausen entstand im Spätmittelalter nach dem Erwerb der Stadt durch die Wettiner 1369/72. Bei der Leipziger Teilung von 1485 gelangte es an das albertinische Herzogtum Sachsen, das 1547 zum Kurfürstentum erhoben wurde. 1657-1746 gehörte das Amt zum Herzogtum Sachsen-Weißenfels. Sein Territorium erweiterte sich 1525 um das Amt Röblingen und 1808 um die ehemaligen mansfeldischen Ämter Artern, Bornstedt und Voigtstedt.
1815 wurde das Amt an das Königreich Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Sangerhausen zugeschlagen. Die Abwicklung des Amtes nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus den Jahren 1935/36 erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Laufmeter: 75.95
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.04. Kursächsische Gebiete (Tektonik)
- 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen (Tektonik)
- 01.04.01.03. Akten (Tektonik)
- 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden (Tektonik)
- 01.04.01.03.02.01. Ämter (Tektonik)
- Amt Sangerhausen (Bestand)