Der Ulmer Bürger Johann Rot, Sohn des verstorbenen Otto Rot, schenkt zu seinem Seelenheil und dem seiner Ehefrau Jutta ("Gute") und seiner ersten Frau Margarete dem Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] einen jährlichen Zins von 1 Pfund und 14 Hellern sowie 1 Weihnachtshuhn. Dieser Zins gefällt von Haus, Hofstatt und Garten in Schwaighofen ("Swaikouen") [Stadt Neu-Ulm], die derzeit Heinrich an dem Espan innehat. Mit dem Zins soll man am Jahrtag des Schenkers die Pfründen der Siechen in dem Spital mit Fleisch, Brot oder anderen Dingen aufbessern. Bei Säumnis fällt der Zins in dem betreffenden Jahr an den Kaplan des Altars in der Pfarrkirche St. Marien [ennet Feld] in Ulm [abgegangen, Bereich Alter Friedhof], den Johann Rot und seine Brüder gestiftet haben.