Heinrich Gregorius von der Vehnn, Bierbrauer zu Schneidhain, und seine Gattin Anna Maria bekennen, Kurfürst Friedrich von der Pfalz bzw. der Kelle...
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330, U 113
330 Herrschaft Königstein
Herrschaft Königstein >> 1 Urkunden
Neuenhain 1616 November 11
Perg.; Ausf.; Siegel: 1 (0 vorhanden); 01
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... so geben und geschehen zue Neuenhain uff Martini, welches war der 11. Monats tage Nouembris ... nach unsseres lieben herren ... gepurth im 1616 jahr
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich Gregorius von der Vehnn, Bierbrauer zu Schneidhain, und seine Gattin Anna Maria bekennen, Kurfürst Friedrich von der Pfalz bzw. der Kellerei zu Neuenhain 150 Gulden Frankfurter Währung schuldig geworden zu sein, solche von Balthasar Queck, Schuldner genannter Kellerei, empfangen zu haben und zum Unterpfand ihr Haus und Hof in Schneidhain samt 4 Morgen Acker und dreiviertel Weingarten, alles in näher bezeichneter Lage, zu setzen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Julius von Damme, Amtmann der Vogtei Sulzbach zu Neuenhain, ferner die Neuenhainer Schöffen Hanns Geyss, Johann Becker, Johann Gottschalck, Enders Weingärtner, Georg Bommersheimer, Philipp Bender und Georg Christ, endlich die Schneidhainer Schöffen Johannes Moench, Ludwig Moench und Peter Bender
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich Gregorius von der Vehnn, Bierbrauer zu Schneidhain, und seine Gattin Anna Maria bekennen, Kurfürst Friedrich von der Pfalz bzw. der Kellerei zu Neuenhain 150 Gulden Frankfurter Währung schuldig geworden zu sein, solche von Balthasar Queck, Schuldner genannter Kellerei, empfangen zu haben und zum Unterpfand ihr Haus und Hof in Schneidhain samt 4 Morgen Acker und dreiviertel Weingarten, alles in näher bezeichneter Lage, zu setzen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Julius von Damme, Amtmann der Vogtei Sulzbach zu Neuenhain, ferner die Neuenhainer Schöffen Hanns Geyss, Johann Becker, Johann Gottschalck, Enders Weingärtner, Georg Bommersheimer, Philipp Bender und Georg Christ, endlich die Schneidhainer Schöffen Johannes Moench, Ludwig Moench und Peter Bender
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ