Jakob Vetter ("Vöter") von Erbishofen [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm Daniel Schad, Ratsälterer in Ulm, ein Lehen in Erbishofen auf Lebenszeit verliehen hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Garten, Wiesen und Äcker in Dorf und Gemarkung Erbishofen. Das Lehen hat zuvor sein Vater Bartholomäus ("Barthlome") Vetter besessen. Er verpflichtet sich, das Lehen in eigener Person zu bewirtschaften und davon jährlich 4 Imi Roggen und 3 Imi Hafer Ulmer Maß, 10 Schilling Heller Heugeld, 1 Vierteil Öl oder dafür 10 Heller, 50 Eier, 2 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Nach seinem Tod, bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben und Verstößen gegen die Vertragsbestimmungen fällt das Lehen an den Lehnherren zurück. Diesem stehen außerdem bei seinem vorzeitigen Abzug oder nach seinem Tod 10 Schilling Heller als Weglöse zu.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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