Zeugnis Gottfried Schotemanns bezüglich seines Amtes als Offizial der Äbtissin zu Kaufungen
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Urk. 35, 35
Urk. 35, A II Stift Kaufungen, 1379 Dezmeber 18
Urk. 35 Stift Kaufungen - [ehemals: A II]
Stift Kaufungen - [ehemals: A II] >> 1300-1399
1379 Dezmeber 18
Ausfertigung, Pergament, Siegel (1900)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini m ccc lxxix° dominico die proxomo ante Christi nativitatem
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gottfried Schotemann, Kanoniker der Kasseler Kirche und Pleban in Grebenstein, bezeugt, dass er im Jahr 1375 auf Befehl der Landgrafen Heinrich und Hermann zu Hessen Offizial der Äbtissin in Kaufungen, Jutta von Katzenelnbogen, geworden ist, und nach deren Tod wiederum auf Befehl des Landgrafen Hermann in diesem Amt bei der Äbtissin Adelheid von Ziegenhain geblieben sei, dass er in dieser Zeit im Gericht zu Kaufungen von Seiten der Äbtissin zusammen mit dem Schultheiß von Kassel gesessen ist und stets die erste Geldbuße für die Äbtissin in Empfang genommen habe.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: UB Kaufungen 1, Nr. 253
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gottfried Schotemann, Kanoniker der Kasseler Kirche und Pleban in Grebenstein, bezeugt, dass er im Jahr 1375 auf Befehl der Landgrafen Heinrich und Hermann zu Hessen Offizial der Äbtissin in Kaufungen, Jutta von Katzenelnbogen, geworden ist, und nach deren Tod wiederum auf Befehl des Landgrafen Hermann in diesem Amt bei der Äbtissin Adelheid von Ziegenhain geblieben sei, dass er in dieser Zeit im Gericht zu Kaufungen von Seiten der Äbtissin zusammen mit dem Schultheiß von Kassel gesessen ist und stets die erste Geldbuße für die Äbtissin in Empfang genommen habe.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: UB Kaufungen 1, Nr. 253
Mit angehängter Zeugenaussage aus dem Jahr 1296, feria sexta post Michaelis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ