Schütz, Hans (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Schütz Hans:01
Archiv für Christlich-Soziale Politik (Archivtektonik) >> A. Personen der Zeitgeschichte >> Nachlässe
Beschreibung: Berufliche Tätigkeit 1920-1949; Reden, Druckschriften, Informationsblätter, Rundschreiben, Korrespondenz, Zeitungen und Presseausschnitte zu seiner Tätigkeit als MdB und MdEP 1949-1963 und im bayerischen Kabinett 1962-1966 sowie von 1967-1980; Tagebücher 1945-1963; Varia, Deposita (Bücher und Broschüren)
Findmittel: Repertorium; Teilnachlass (Ackermann-Gemeinde)
Lebensdaten: 14.02.1901 - 24.01.1982
Biogramm: Schreiner, kaufmännischer Angestellter, MdB, Staatsminister
seit 1918 für die christliche Gewerkschaftsbewegung tätig, 1920 Sekretär der Christlichen Gewerkschaften in Schluckau, Zentralsekretär christlicher Textilarbeiter in Reichenberg; 1920-1925 stv. Bundesobmann des Reichsbundes der Deutschen Katholischen Jugend in der CSR; 1922 Obmann des Christlichen Textilarbeiterverbandes in der CSR; 1924-1938 Leiter des Gesamtverbandes der Christlichen Gewerkschaften in der CSR und Reichsparteivorstand der Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei; 1925-1928 Schriftleiter "Sudentendeutsche Arbeit"; 1935 Abgeordneter der Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei (CSV) im Prager Parlament, 1938 Rückzug aus der aktiven Politik, 1938-1940 Versicherungsangestell-ter in Teplitz-Schönau, 1941-1945 Soldat; 1945 Entlassung aus Kriegsgefangenschaft in Weilheim; 1945-1946 Mitarbeiter der "Sudentendeutschen Hilfsstelle"; 1946 Gründungsmitglied der CSU, Mitbegründer und Vorsitzender der Union der Ausgewiesenen/Union der Vertriebenen (UdV) der CSU; 1946 Mitbegründer und bis 1970 Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde; 1946-1950 Vorsitzender des Hauptausschusses der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern; 1947-1973 Mitbegründer der "Arbeitsgemeinschaft zur Wahrung sudetendeutscher Interessen"; 1948/49 Mitglied des Frankfurter Wirtschaftsrates; 1949-1963 MdB und 1950-1962 Mitglied des Europarates in Straßburg; 1962-1964 Staatssekretär, 1964-1966 Staatsminister für Arbeit und Soziale Fürsorge
Findmittel: Repertorium; Teilnachlass (Ackermann-Gemeinde)
Lebensdaten: 14.02.1901 - 24.01.1982
Biogramm: Schreiner, kaufmännischer Angestellter, MdB, Staatsminister
seit 1918 für die christliche Gewerkschaftsbewegung tätig, 1920 Sekretär der Christlichen Gewerkschaften in Schluckau, Zentralsekretär christlicher Textilarbeiter in Reichenberg; 1920-1925 stv. Bundesobmann des Reichsbundes der Deutschen Katholischen Jugend in der CSR; 1922 Obmann des Christlichen Textilarbeiterverbandes in der CSR; 1924-1938 Leiter des Gesamtverbandes der Christlichen Gewerkschaften in der CSR und Reichsparteivorstand der Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei; 1925-1928 Schriftleiter "Sudentendeutsche Arbeit"; 1935 Abgeordneter der Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei (CSV) im Prager Parlament, 1938 Rückzug aus der aktiven Politik, 1938-1940 Versicherungsangestell-ter in Teplitz-Schönau, 1941-1945 Soldat; 1945 Entlassung aus Kriegsgefangenschaft in Weilheim; 1945-1946 Mitarbeiter der "Sudentendeutschen Hilfsstelle"; 1946 Gründungsmitglied der CSU, Mitbegründer und Vorsitzender der Union der Ausgewiesenen/Union der Vertriebenen (UdV) der CSU; 1946 Mitbegründer und bis 1970 Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde; 1946-1950 Vorsitzender des Hauptausschusses der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern; 1947-1973 Mitbegründer der "Arbeitsgemeinschaft zur Wahrung sudetendeutscher Interessen"; 1948/49 Mitglied des Frankfurter Wirtschaftsrates; 1949-1963 MdB und 1950-1962 Mitglied des Europarates in Straßburg; 1962-1964 Staatssekretär, 1964-1966 Staatsminister für Arbeit und Soziale Fürsorge
2 lfd m
Bestand
Literatur: Franz Lorenz, Hans Schütz, in: Ein Leben - drei Epochen. Festschrift für Hans Schütz zum 70. Geburtstag, hg. v. der Ackermann-Gemeinde, München 1971; Gedenkband: Hans Schütz, Helfer und Wegweiser in schwerer Zeit (Schriftenreihe der Ackermann-Gemeinde 32) München 1982; Hans Schütz, Aufzeichnungen und Erinnerungen, in: Abgeordnete des Deutschen Bundestages Bd. 2, Boppard am Rhein 1983, S.189-234; Renate Höpfinger, Schütz, Hans, in: hg. v. Winfried Becker, Günter Buchstab, Anselm-Doering-Manteuffel, Rudolf Morsey, Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, 2002, S. 362; diess. in:NDB 23 (2007), S. 661ff; Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949-2002, München 2002, S. 789f.; Biographischer Artikel in Munzinger Archiv.
Hans Schütz, Die Eingliederung der Vertriebenen in Bayern, in: hg. v. Ludwig Huber, Bayern, Deutschland, Europa. Festschrift für Alfons Goppel, 1975 S. 63-75
Hans Schütz, Die Eingliederung der Vertriebenen in Bayern, in: hg. v. Ludwig Huber, Bayern, Deutschland, Europa. Festschrift für Alfons Goppel, 1975 S. 63-75
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 08:35 MESZ