Testament
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Telgte A, 1021
903
Telgte A
Telgte A >> Archivalien fremder Provenienz >> Rapiarium des Notars Johannes Langen
1692 Januar 28
Enthält: u.a. 7.Johann Griese macht sein Testament. Er setzt seine Frau Gertrud Steinkamp als Haupterbin ein, weil sie ihm in seinem Alter und seiner Unvermögenheit allen Trost erwiesen und ihr Vermögen eingeschossen habe. Zeugen: Tonies Evertz, Everd Meiteler, Johann Letmathe senior und Johann Letmathe junior, Bernd thon Holte, Jost thon Holte, Johann Richters und Johann thon Holte. Er, der Testator, fügt hinzu, daß [er] seiner verstorbenen ersten Frau Sohn, Johann Uphaus mit Schulden verpflichtet gewesen sei, glaubt aber, daß diese Schuld ihm nachgelassen sei, zudem habe der Sohn zu Münster in Rottmanns Haus von ihm ein Linnentuch im Wert von 14 Rt. bekommen und später in Telgte in Steinkamps Haus einen Linnentuch ein Wert von 12 Rt. Dafür habe Testator seines Wissens kein Geld bekommen. Er wüßte nicht, ob seiner verstorbenen Frau dies gutgetan und bezahlt worden sei. Falls also Forderungen geltend gemacht würden, solle man auf seine Aussagen achten.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ