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Kabinettsorders an den Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten aus kassierten Akten, Bd. 3
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.07 Prüfung, Praxis und Rechtsverhältnisse des Medizinalpersonals >> 14.07.06 Anstellung, Pensionierung, Versorgung und Unterstützung >> 14.07.06.03 Anstellungen, Unterstützungen, Gnadenerweise. Verleihung von Orden. Selektierte Kabinettsordres (1807-1889)
Jan. 1826 - Dez. 1830
Enthält:
- Prüfung eines Mittel gegen gegen Gelbsucht auf seine Wirksamkeit, Berlin, 17. Januar 1826. Bekanntheit des Mittels seit Galens Zeiten [Galenos von Pergamon] als ein verdünnendes, Verstopfungen in der Leber auflösendes und Harn treibendes Mittel, 31. Januar 1826
- Temporäre Zulage von 100 Talern jährlich auf fünf Jahre zum Normalgehalt von 200 Talern für den in Mogilno, Kreis Dramburg, anzustellenden Physiker, Berlin, 30. Januar 1826. Beiziehung der Personalakten Dr. Bona und Dr. Henkel, 6. Februar 1826. Übertragung des interimistischen Physikats an Dr. Bona, Wohnsitznahme in der Oberstadt oder anderweitig, endgültige Übertragung vorbehaltlich der mündlichen Physikatsprüfung vor dem Medizinalkollegium in Danzig, 11. Februar 1826
- Gratifikation von 100 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1825/26 angesetzten Fonds für den Chirurgen Strecker aus Worbis, Berlin, 20. Oktober 1826
- Persönliche Zulage von 50 Talern jährlich für drei Jahre zum Normalgehalt von 100 Talern für den in Preußisch-Berendt anzustellenden Kreischirurgen, Berlin, 20. März 1826
- Gratifikation von 75 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1825 angesetzten Fonds für den Professor Dr. Schubart für seine Mitaufsicht des pharmazeutischen Kurses von Juli bis Dezember 1825, Berlin, 20. September 1826
- Persönliche Zulage von 100 Talern zum Normalgehalt von 200 Talern für den im Kreis Fischbach, Reg.-Bez. Königsberg, anzustellenden Kreisphysiker, Berlin, 21. September 1826
- Anstellung eines fünften Stabsarztes aus den Friedrich-Wilhelms-Institut zur Durchführung der klinischen Prüfungen der Ärzte an der Charité. Gestellung von Kost und Wohnung und Bestreitung der Kosten von ca. 225 Talern durch die Charité, Berlin, 28. Oktober 1826. Aufgrund des Bestehens der Stelle nur Mitteilung an Hufeland und Wiebel über die Genehmigung. Sorge des Polizeipräsidiums um die Wohnung [30.Oktober 1826]
- Remunerationen für die Durchführung der Staatsprüfungen der Medizinalpersonen je zur Hälte aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1825 bzw. 1826 angesetzten Fonds: 600 Taler für den Medizinalrat Professor Dr. Kluge als Dirigent des klinisch-chirurgischen Kurses 1825/25, 300 Taler für den Regierungsrat Dr. Kothe als Mit-Dirigent des klinisch-chirurgischen Kurses 1825/25, 300 Taler für den praktischen Arzt Dr. Weitsch als Dirigent der klinisch-medizinischen Prüfung, 200 Taler für Professor Dr. Jüngken als Mit-Dirigent der chirurgisch-technischen Prüfung in der Anatomie, 200 Taler für den Geheimen Medizinalrat von Koenen für die Leitung der klinisch-medizinischen Prüfung 1825. Vermeidung von Remunerationen bei künftiger Verteilung von Prüfungsgebühren, Berlin, 9. Dezember 1826
- Gratifikation von 50 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1826/27 angesetzten Fonds für den Kreischirurgen Thormann aus Carthaus, Reg.-Bez. Danzig, Berlin, 27. Februar 1827
- Persönliche Zulage von jährlich 100 Talern für drei Jahre zum kombinierten Normalgehalt von 400 Talern zur Gewinnung eines Physikers für die Kreise Berent und Carthaus, Reg.-Bez. Danzig, wegen der durch die Armut der Bevölkerung mangelnden Nebeneinkünfte, Berlin, 10. Juni 1827
- Unterstützung von 100 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung des laufenden (?) Jahres angesetzten Fonds für den Kreisphysiker Dr. Kolbe aus Lyck für eine Badereise, Berlin, 31. August 1827
- Unterstützung von 100 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1826 angesetzten Fonds für den Kreisphysiker Dr. [Wilhelm Ernst Leonhard] Katerbau aus Samter, Reg.-Bez. Posen, Berlin, 31. August 1827
- Unterstützung von 250 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1827 angesetzten Fonds für den Regierungsmedizinalrat Dr. Hartmann aus Frankfurt (Oder), Berlin, 29. April 1828
- Unterstützung von 100 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1826/27 angesetzten Fonds für den Kreisphysiker Dr. Sturm aus Spremberg, Berlin, 12. Juli 1828
- Persönliche Zulage von jährlich 100 Talern zum Normalgehalt von 200 Talern für den Kreisphysiker Dr. Schmidt aus Preußisch-Eylau wegen der ungünstigen ärztlichen Verhältnisse und seiner starken Familie. Rötelstift: Rücknahme der Befugnis der Regierungen zur Anstellung von Kreismedizinalbeamten aufgrund der Geschäftsanweisung vom 31. Dezember 1825 und Zueignung auf das Ministerium. Erörterung dieser wesentlich auf die Grundsätze und den Geist der Geschäftsanweisung eingreifende Abänderung im Staatsministerium, Berlin, 21. Juni 1828
- Weitere Unterstützung von 50 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1827/28 angesetzten Fonds für den Kreisphysiker Dr. Kolbe aus Lyck für eine Badereise, Teplitz, 31. Juli 1828
- Ernennung des praktischen Arztes Dr. Weitsch und des Regimentsarztes Dr. Kothe zu Obermedizinalräten mit der Verpflichtung zu fernerem Dienst bei der Oberexaminationskommission und sonstiger wissenschaftlicher Tätigkeit, Potsdam, 24. September 1828
- Deckung des dem Kreisphysiker Gröschner vor Antritt des Physikats in Schlochau für die Monate Juli bis September 1828 gezahlten Gehalts von 50 Talern aus dem bei der Hauptkasse der Regierung in Marienwerder für 1828 eingesparten Gehalts der Kreischirurgenstelle in Löbau, Berlin, 19. Januar 1829
- Unterstützung von 75 Talern für den Kreischirurgen Dr. Wiessner in Heydekrug, Reg.-Bez. Gumbinnen, aus dem ersparten Gehalt dieser Stelle, Berlin, 10. Februar 1829
- Gratifikation von 50 Talern für das Jahr 1828 aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1828 angesetzten Fonds für den Kreischirurgen Thormann aus Carthaus, Reg.-Bez. Danzig, Berlin, 6. März 1829
- Weitere Unterstützung von 50 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung für das vergangene Jahr angesetzten Fonds für den Kreisphysiker Dr. Kolbe aus Lyck für den abermaligen Gebrauch eines Seebades, Berlin, 3. Juni 1829
- Zulage von jährlich 50 Talern vorläufig auf drei Jahre für den Kreischirurgen Winck aus Preußisch-Stargardt, Potsdam, 9. November 1829
- Übernahme der Kosten von jährlich 160 Talern für den Unterhalt des wahnsinnigen Kreisphysikers Dr. Fescha in der Irrenanstalt in Konigsberg i. Pr., Berlin, 6. Dezember 1829. Benachrichtigung der Regierung in Bromberg über die Anweisung der Stelle des Dr. Fesca [!] an Dr. Gronbach ab dem 1. Juli und halbjährlich Nachsuchung der Pension für Dr. Fesca
- Verwendung von 66 Talern für ein oder zwei Jahre für einen Heilversuch des geisteskranken Chirurgen Lambert, Berlin, 9. Dezember 1829. Beauftragung der Regierung in Merseburg zur Aufnahe Lamberts in die Irrenanstalt in Halle/Saale und halbjährlicher Berichterstattung. Abstimmung der Erstattung der Kosten als Pflegling 3. Klasse und Liquidierung des Transports mit der Regierung in Magdeburg
- Ablehnung eine Pension für den Medizinalrat Dr. Lettermann. Prüfung einer Unterstützung für die erlittene Überschwemmung, Berlin, 22. Januar 1830
- Umzugskostenbeihilfe von 130 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung für das vergangene Jahr angesetzten Fonds für den von Habelschwerdt nach Danzig versetzten Kreisphysiker Dr. Lenz, Berlin, 4. Februar 1830
- Gnadengeschenk von 150 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung für das vergangene Jahr angesetzten Fonds für den Kreisphysiker des Spremberger und Hoyerswerdaer Kreises Dr. Sturm aus Spremberg, Berlin, 6. März 1830
- Persönliche Zulage von jährlich 100 Talern für weitere drei Jahre zum kombinierten Normalgehalt von 400 Talern für die Physikatsstellen in den Kreisen Berent und Carthaus, Reg.-Bez. Danzig, für den Kreisphysiker Dr. Lambert entsprechend der Ordre vom 10. Juni 1827, Berlin, 19. März 1830
- Gnadengeschenk von 100 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung pro 1829 angesetzten Fonds für den praktischen Arzt Dr. Larius aus Muskau, Berlin, 19. März 1830
- Unterstützung von 100 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung für das vergangene Jahr angesetzten Fonds für den Landwehrleutnant und Kreiswundarzt Sassenfeld aus Trzmeszno [Tremessen] für den Gebrauch einer Badekur, Berlin, 21. Juni 1830
- Remuneration von jährlich 200 Talern für den Adjunkt Dr. Schrobitz des Kreisphysikers Dr. Vechner aus Wollstein, Reg.-Bez. Posen, Berlin, 11. August 1830
- Unterstützung von 100 Talern für den Regierungsmedizinalrat Dr. Hartmann aus Frankfurt (Oder) zum Gebrauch einer Badekur, Potsdam, 6. September 1830
- Gnadengeschenk von 150 Talern aus den Ersparnissen der für die Medizinalverwaltung für das vergangene Jahr angesetzten Fonds für die Witwe des Dr. med. Aegidi, Potsdam, 6. September 1830
- Pension von jährlich 150 Talern für den nicht mehr diensttätigen Kreisphysiker Dr. Ratzki aus Neustadt, Reg.-Bez. Danzig, Potsdam 31. Oktober 1830
- Gnadengeschenk von 150 Talern für die Witwe des Kreisphysikers Dr. Temmel aus Lublinitz und ein Erziehungsgeld von 3 Talern monatlich für ihre drei Söhne bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres, Berlin, 26. Dezember 1830
- Unterstüttzung von 50 Talern für den Kreiswundarzt Mühlan aus Düren, Berlin, 30 Dezember 1830.
Archivale
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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