Kaiser Karl VI. bestätigt und erneuert auf Bitten des Hyacinthus Pfiester, Ordensprovinzials der Franziskaner-Konventualen oberdeutscher Provinz, das inserierte - auch schon von seinem Vater, Kaiser Leopold I., bestätigte - Privileg Kaiser Karl V. von 1530 November 14 (s. Regest bei U 39) für den genannten Orden, verbietet bei Androhung der gleichen Pön, in die Frauenklöster Prädikanten anderer Religion einzusetzen und die Klöster in der Verwaltung und im Besitz ihrer Güter und an der Aufnahme junger Ordensleute an Stelle Verstorbener zu hindern.
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Kaiser Karl VI. bestätigt und erneuert auf Bitten des Hyacinthus Pfiester, Ordensprovinzials der Franziskaner-Konventualen oberdeutscher Provinz, das inserierte - auch schon von seinem Vater, Kaiser Leopold I., bestätigte - Privileg Kaiser Karl V. von 1530 November 14 (s. Regest bei U 39) für den genannten Orden, verbietet bei Androhung der gleichen Pön, in die Frauenklöster Prädikanten anderer Religion einzusetzen und die Klöster in der Verwaltung und im Besitz ihrer Güter und an der Aufnahme junger Ordensleute an Stelle Verstorbener zu hindern.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 g U 47
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 g Riedlingen, Kloster zum heiligen Kreuz
Riedlingen, Kloster zum heiligen Kreuz >> Urkunden
1712 Juni 8
6 Bl.
Urkunden
Ausstellungsort: Wien
Siegler: Aussteller mit Unterschrift
Siegelbeschreibung: 1 Papiersiegel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: [gegengezeichnet:] Friedrich Graf von Schönborn; ad mandatum: E. F. V. Glandorff unterschriftl. begl. 1721 April 12 durc
Besonderheiten: Kopie, Druck, Libell
Siegler: Aussteller mit Unterschrift
Siegelbeschreibung: 1 Papiersiegel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: [gegengezeichnet:] Friedrich Graf von Schönborn; ad mandatum: E. F. V. Glandorff unterschriftl. begl. 1721 April 12 durc
Besonderheiten: Kopie, Druck, Libell
Glandorff, E. F. V. von
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Mader, Philipp Ferdinand; Jurist, Hofpfalzgraf
Pfiester, Hyacinthus; Provinzial des Franziskanerordens
Schönborn, Friedrich von; Graf
Wien [A]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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