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Korrespondenz von Elisabeth von Heyking an Unbekannt
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Autographensammlung van Endert/Engelmann, HHI.2016.G.1001.290
HHI.SLG van Endert/Engelmann Autographensammlung van Endert/Engelmann
Autographensammlung van Endert/Engelmann >> Archivalie – Korrespondenz
1905
Transkription:
Sehr geehrte Herren,
in Erwiderung ihres gü-
tigen Schreibens vom 12ten
I.bitte ich Sie versichert
zu sein, daß es mir eine
besondere Ehre sein wird,
wenn Bilder von Orten,
an denen sich Szenen meines
Buches "Briefe die ihn nicht er-
reichten" zugetragen haben,
in Ihrem geschätzten Blatte
erscheinen. –
Von dem märkischen Schlosse,
das mir bei der Beschreibung
von Garzin vorschwebte, be-
sitze ich nur die eine kleine
Photographie die ich Ihnen
sende. – Sie gibt eigentlich
gar nichts von dem Reiz des
Ortes wieder und es wäre
mir daher lieber wenn Sie
von dieser Publikation absehen
wollten. Dagegen möchte ich
Ihnen vorschlagen, die Skizze
aus China, die ich Ihnen eben-
falls sende, lieber zu reprodu-
zieren. Es ist der Hof des chine-
sischen Hauses, in dem die Heldin
des Buches wohnte, u. der im
... der "Briefe" und auch im
Nachwort erwähnt wird.
Die alte Steinschildkröte ist da-
rauf abgebildet wie auch der
knorrige Stamm, um den die
Viktoria wankte. – Ich möchte
Ihnen zu diesem Bilde rathen,
weil es etwas ganz origi-
nelles ist. Ich habe diese Skizze
bisher überhaupt noch niemand
gezeigt, weil ich sie immer
aufhob im Gedanken mal
eine illustrierte Ausgabe des
Buches zu veranstalten. -
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.