[S 1] 08 Nachlass Hans Hüls (Lehrer, Engelbert-Kaempfer-Forscher) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
08 NL 45
Stadtarchiv Lemgo (Archivtektonik) >> Nachlässe (natürliche Personen)
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Zu den Inhalten des Bestandes - siehe linke Seite.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Hans Hüls wurde am 10. November 1935 in Gadderbaum bei Bielefeld geboren, besuchte das Ratsgymnasium in Bielefeld und studierte anschließend Geographie und Anglistik an den Universitäten Münster und Innsbruck. Nach der Referendarzeit begann er 1968 seine Lehrtätigkeit am Gymnasium Barntrup, wo er 1975 zum Oberstudienrat befördert wurde.
Hüls war Mitglied in mehreren Vereinen mit historischem Aufgabenfeld, darunter die
Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft, der er 1977 beitrat. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich schon mehrere Jahre mit dem Thema Engelbert Kaempfer beschäftigt, u.a. auf einer Forschungsreise in den Iran. Bis zu seinem Tod am 24. Oktober 1980 arbeitete er intensiv an dem Sammelband "Engelbert Kaempfer zum 330. Geburtstag".
Inhalt
Die vorliegende Verzeichnung umfasst den unter der Zugangsnummer 42/1985 ins Stadtarchiv Lemgo gelangten Nachlass von Hans Hüls. Die Überlieferung besteht aus 65 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1938 - 1982.
Der Bestand enthält eine umfangreiche Materialsammlung über Engelbert Kaempfer im Hinblick auf die Mitarbeit von Hans Hüls am 1982 erschienenen Sammelband "Engelbert Kaempfer zum 330. Geburtstag". Des Weiteren enthalten sind 853 Dias, größtenteils entstanden auf einer Forschungsreise in den Iran im Jahr 1977, sowie mehrere Übersichtskarten von Russland und dem Iran.
Verwiesen sei auch auf die Bestände V 1 - Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft (insbesondere 6 Bände mit Kopien aus Literatur zu Engelbert Kaempfer - Signatur: V 1 Nr. 94 - 99), den Nachlass N 40 - Karl Meier sowie die Bibliographie Engelbert Kaempfer in der hiesigen Bibliothek.
Der Bestand ist als Depositum der Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft 1985 ins Stadtarchiv gelangt. Die Benutzung richtet sich nach dem Depositalvertrag von 1983 (siehe V 1).
Literatur
Hans Hüls (+) und Engelbert Kaempfer, in: Lippische Rundschau, 259 (1980), 07.11.
Deubel, Herbert, In memoriam Hans Hüls, In: Engelbert Kämpfer zum 330. Geburtstag, 1982, S. 9 - 14.
Engelbert, Günther, Nachruf auf Hans Hüls, In: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 49 (1980), S. 6.
Melanie Edler, 2012
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Hans Hüls wurde am 10. November 1935 in Gadderbaum bei Bielefeld geboren, besuchte das Ratsgymnasium in Bielefeld und studierte anschließend Geographie und Anglistik an den Universitäten Münster und Innsbruck. Nach der Referendarzeit begann er 1968 seine Lehrtätigkeit am Gymnasium Barntrup, wo er 1975 zum Oberstudienrat befördert wurde.
Hüls war Mitglied in mehreren Vereinen mit historischem Aufgabenfeld, darunter die
Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft, der er 1977 beitrat. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich schon mehrere Jahre mit dem Thema Engelbert Kaempfer beschäftigt, u.a. auf einer Forschungsreise in den Iran. Bis zu seinem Tod am 24. Oktober 1980 arbeitete er intensiv an dem Sammelband "Engelbert Kaempfer zum 330. Geburtstag".
Inhalt
Die vorliegende Verzeichnung umfasst den unter der Zugangsnummer 42/1985 ins Stadtarchiv Lemgo gelangten Nachlass von Hans Hüls. Die Überlieferung besteht aus 65 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1938 - 1982.
Der Bestand enthält eine umfangreiche Materialsammlung über Engelbert Kaempfer im Hinblick auf die Mitarbeit von Hans Hüls am 1982 erschienenen Sammelband "Engelbert Kaempfer zum 330. Geburtstag". Des Weiteren enthalten sind 853 Dias, größtenteils entstanden auf einer Forschungsreise in den Iran im Jahr 1977, sowie mehrere Übersichtskarten von Russland und dem Iran.
Verwiesen sei auch auf die Bestände V 1 - Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft (insbesondere 6 Bände mit Kopien aus Literatur zu Engelbert Kaempfer - Signatur: V 1 Nr. 94 - 99), den Nachlass N 40 - Karl Meier sowie die Bibliographie Engelbert Kaempfer in der hiesigen Bibliothek.
Der Bestand ist als Depositum der Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft 1985 ins Stadtarchiv gelangt. Die Benutzung richtet sich nach dem Depositalvertrag von 1983 (siehe V 1).
Literatur
Hans Hüls (+) und Engelbert Kaempfer, in: Lippische Rundschau, 259 (1980), 07.11.
Deubel, Herbert, In memoriam Hans Hüls, In: Engelbert Kämpfer zum 330. Geburtstag, 1982, S. 9 - 14.
Engelbert, Günther, Nachruf auf Hans Hüls, In: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 49 (1980), S. 6.
Melanie Edler, 2012
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ