Klage 1. der Else Leistinck, Frau Offizialatgerichtsnotar Franz Holter 2. der Mette Leistinck ./. den Mann ihrer am 27. 9. 1581 gestorbenen Schwester Anna Leistinck, den Kramer Goddert Alerding unterm Bogen, später in Osnabrück. Die Klägerinnen, Christina Leistinck im Kloster Rosendael und die + Frau des Beklagten waren Kinder der + Eheleute Ratsherr Gerdt Leistinck und Anna Schencking. Der Streit betrifft das zum elterlichen Nachlass gehörende Gut Kaldenhoff (Kolthof) und andere Forderungen.
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Klage 1. der Else Leistinck, Frau Offizialatgerichtsnotar Franz Holter 2. der Mette Leistinck ./. den Mann ihrer am 27. 9. 1581 gestorbenen Schwester Anna Leistinck, den Kramer Goddert Alerding unterm Bogen, später in Osnabrück. Die Klägerinnen, Christina Leistinck im Kloster Rosendael und die + Frau des Beklagten waren Kinder der + Eheleute Ratsherr Gerdt Leistinck und Anna Schencking. Der Streit betrifft das zum elterlichen Nachlass gehörende Gut Kaldenhoff (Kolthof) und andere Forderungen.
B-C Civ, 1377
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
(1577) 1581 - 1584
Darin: Anlage (Abschrift): 5.12. 1577. Vertrag zwischen Gerdt Leistinck und seinen Kindern; er verteilt sein Vermögen unter sie.
Enthält: Erwähnt werden Richter Goddert Leistinck und Werner Leistinck, Brüder des Ratsherrn Leistinck; Gerd Alerding, Vetter des Beklagten; Johan tor Mollen, Gograf zum Bakenfeld; Agnes, Frau Schneider Henrich Veltman; Johan Büren; Witwe Johan Glandorp; Elisabeth Wolters; Herman Woltering, Schwager des Beklagten; die Ratsherren Henrich Korler, Johan Volbert, Goddert Travelman zur Maser, Johan Jodefelt, Rotger Ossenbrüg, Johan overhagen und Johan Bischopinck; Notar Johan Moddeman junior; Bote Bertold von Steinfurdt; Johan v. d. Recke zu Heessen, Droste zu Werne; Henrich But; Witwe Johan Windemolle; Anna Honekamp; die Notare Bernard Timmerscheidt, Abraham Redeker, Johan Niehaus und Johan Missing junior; Johan von Graes; Henrich Langen; Johan Westhoff; Johan Nordholdt; die Siegelkammerdiener Henrich Wolterman und Johan Balke; Botmeister Johan Stricker; Gerdt Weischer; Evert Schencking; Gert Poleman; Rudolf von Münster; Johan von Bevervorde; ferner aus Osnabrück: die Gildemeister Herbort von Linge und Tileken Kuling; Hans Junge; Notar Jost Bruns.
Enthält: Erwähnt werden Richter Goddert Leistinck und Werner Leistinck, Brüder des Ratsherrn Leistinck; Gerd Alerding, Vetter des Beklagten; Johan tor Mollen, Gograf zum Bakenfeld; Agnes, Frau Schneider Henrich Veltman; Johan Büren; Witwe Johan Glandorp; Elisabeth Wolters; Herman Woltering, Schwager des Beklagten; die Ratsherren Henrich Korler, Johan Volbert, Goddert Travelman zur Maser, Johan Jodefelt, Rotger Ossenbrüg, Johan overhagen und Johan Bischopinck; Notar Johan Moddeman junior; Bote Bertold von Steinfurdt; Johan v. d. Recke zu Heessen, Droste zu Werne; Henrich But; Witwe Johan Windemolle; Anna Honekamp; die Notare Bernard Timmerscheidt, Abraham Redeker, Johan Niehaus und Johan Missing junior; Johan von Graes; Henrich Langen; Johan Westhoff; Johan Nordholdt; die Siegelkammerdiener Henrich Wolterman und Johan Balke; Botmeister Johan Stricker; Gerdt Weischer; Evert Schencking; Gert Poleman; Rudolf von Münster; Johan von Bevervorde; ferner aus Osnabrück: die Gildemeister Herbort von Linge und Tileken Kuling; Hans Junge; Notar Jost Bruns.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ