Protokoll über die Einnahmen aus der Burghut des Schlosses Tittmoning (1), die aus Gerichtsstrafen, Schiffsmaut, Abgaben aus Hefen (?) und der Vergabe von Handelsberechtigungen [kawfrecht], dann Abgaben aus der Vogtei, aus Brennholz, Maut von Weinfuhren zwischen dem 29. September [Michaelis] und Weihnachten, aus Abgaben der Äbtissin an dem Nunberg (2) und des Abtes von Raitenhaslach (3) sowie der Pfarrer zu Tittmoning, Ghay (4), Paling (5) und Fridolffing (6) bestehen, Fischrechte in einem See [beim Schloss] sowie im Bach Ahen (7), im Bach aus dem Abtsee (8) und im Kirchhaimer Bach (9) beim Schloss umfassen, außerdem die Pfluggelder [pflueg gelt] aus dem Amt Fridolfing, das Sanngen Geld, Heu und Grummet von einigen am Schloss gelegenen Wiesen, die Nutzungsrechte an einigen Peunten und Krautgärten beim Schloss, Jagdabgaben und Salzlieferungen von dem Hallein (10) beinhalten. Das Protokoll ist in zweifacher Ausfertigung erstellt, wovon eines für Erzbischof [Friedrich V.] von Salzburg, das andere für Georg von Frawnberg (11) bestimmt ist. Siegler: S1: Salzburg, Erzbischof [Friedrich V.]. S2: Fraunberg, Georg von
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Protokoll über die Einnahmen aus der Burghut des Schlosses Tittmoning (1), die aus Gerichtsstrafen, Schiffsmaut, Abgaben aus Hefen (?) und der Vergabe von Handelsberechtigungen [kawfrecht], dann Abgaben aus der Vogtei, aus Brennholz, Maut von Weinfuhren zwischen dem 29. September [Michaelis] und Weihnachten, aus Abgaben der Äbtissin an dem Nunberg (2) und des Abtes von Raitenhaslach (3) sowie der Pfarrer zu Tittmoning, Ghay (4), Paling (5) und Fridolffing (6) bestehen, Fischrechte in einem See [beim Schloss] sowie im Bach Ahen (7), im Bach aus dem Abtsee (8) und im Kirchhaimer Bach (9) beim Schloss umfassen, außerdem die Pfluggelder [pflueg gelt] aus dem Amt Fridolfing, das Sanngen Geld, Heu und Grummet von einigen am Schloss gelegenen Wiesen, die Nutzungsrechte an einigen Peunten und Krautgärten beim Schloss, Jagdabgaben und Salzlieferungen von dem Hallein (10) beinhalten. Das Protokoll ist in zweifacher Ausfertigung erstellt, wovon eines für Erzbischof [Friedrich V.] von Salzburg, das andere für Georg von Frawnberg (11) bestimmt ist. Siegler: S1: Salzburg, Erzbischof [Friedrich V.]. S2: Fraunberg, Georg von
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 321
HU Salzburg 516; GU Tittmoning 89
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1401-1500
1490 November 12
Fußnoten:
1) Tittmoning (Lkr. Traunstein)
2) Nonnberg (krfr.St. Salzburg, Salzburg, A)
3) Raitenhaslach (Gde.Burghausen, Lkr. Altötting)
4) Kay (Gde. Tittmoning, Lkr. Traunstein)
5) Palling (Lkr. Traunstein)
6) Fridolfing (Lkr. Traunstein)
7) Ache (Bach bei Tittmoning, Lkr. Traunstein)
8) Abtsee (See bei Laufen, Lkr. Berchtesgadener Land)
9) Kirchheimer Bach (Bach bei Tittmoning, Lkr. Traunstein)
10) Hallein (PB Hallein, Salzburg, A)
1) Tittmoning (Lkr. Traunstein)
2) Nonnberg (krfr.St. Salzburg, Salzburg, A)
3) Raitenhaslach (Gde.Burghausen, Lkr. Altötting)
4) Kay (Gde. Tittmoning, Lkr. Traunstein)
5) Palling (Lkr. Traunstein)
6) Fridolfing (Lkr. Traunstein)
7) Ache (Bach bei Tittmoning, Lkr. Traunstein)
8) Abtsee (See bei Laufen, Lkr. Berchtesgadener Land)
9) Kirchheimer Bach (Bach bei Tittmoning, Lkr. Traunstein)
10) Hallein (PB Hallein, Salzburg, A)
Erzstift Salzburg Urkunden
Pap., 2 Bl.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. 1 u. 2 beschädigt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Jura castri Titmoning, Frawnberger
Originaldatierung: Salczburg an freytag nach Martini [14]90
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1490
Monat: 11
Tag: 12
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Jura castri Titmoning, Frawnberger
Originaldatierung: Salczburg an freytag nach Martini [14]90
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1490
Monat: 11
Tag: 12
Fraunberg: Georg von\ Pfleger, Tittmoning
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Friedrich V.
Tittmoning (Lkr. Traunstein), Gericht: Pfleger\ Einkünfte
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Maut
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Schiffsmaut
Tittmoning (Lkr. Traunstein), Gericht: Pfleger\ Salzeinkünfte
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Fischrechte
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Jagdrechte
Tittmoning (Lkr. Traunstein), Gericht: Pfleger\ Nutzungsrechte
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Burghut\ Einkünfte
Tittmoning (Lkr. Traunstein), Gericht: Gerichtsstrafen
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Handelsberechtigungen
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Vogtei
Tittmoning (Lkr. Traunstein), Pfarrei: Pfarrer
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Schloss
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Weiher beim Schloss
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Kloster Nonnberg
Raitenhaslach (Gde. Burghausen, Lkr. Altötting), Kloster
Kay (Gde. Tittmoning, Lkr. Traunstein), Pfarrei: Pfarrer
Palling (Lkr. Traunstein), Pfarrei: Pfarrer
Fridolfing (Lkr. Traunstein), Pfarrei: Pfarrer
Fridolfing (Lkr. Traunstein): Amt
Fridolfing (Lkr. Traunstein): Pfluggelder
Ache (Bach bei Tittmoning, Lkr. Traunstein): Fischrechte
Abtsee (Gde. Laufen, Lkr. Berchtesgadener Land): See\ Fischrechte
Kirchheimer Bach (Bach bei Tittmoning, Lkr. Traunstein): Fischrechte
Hallein (PB Hallein, Salzburg, A): Salzlieferungen nach Mühldorf
Fraunberg (Lkr. Erding)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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