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Titel: Strafverfolgungen unter Beteiligung der französischen Besatzungsbehörden
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0-1-3 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III), 0-1-3-7388.0000
0-1-3 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III) >> III E Besatzungsamt
1924
Enthält: Deutsch-französischer Schriftverkehr der Schutz- und Kriminalpolizei mit französischen Besatzungsbehörden über straffällig gewordene Personen, Verfahren wegen verbotenen Waffenbesitzes gegen den Fräser Wilhelm Schneider, Vorführung des Wilhelm Rolle, des Walter Busch wegen Diebstahls, Hans Adams (öffentliches Ärgernis), Fritz Reimann (Betrug), Adolf Kalle, Otto Kreuter (Diebstahl), Johann Hacketal (Beleidigung der französischen Republik), Lorenz Lach; Schreiben des Regierungspräsidenten an den Oberbürgermeister Düsseldorf: Unhaltbarer Zustand, dass Deutsche straflos bleiben, nur weil sie im Dienste der Besatzung stehen (31.5.1924); Verfahren gegen Max Saft (Ausweisung); Verbot der Verfolgung von Personen, die nach dem 11.1.1923 "Übertretungen politischer Art" beschuldigt werden durch deutsche Polizei und Gerichtsbehörden bzw. nur mit Erlaubnis des kommandierenden Divisionsgenerals (Degoutte) (9.2.1924); Vorgehen gegen Franz Felger und Hermann Heck, Josef Berchem (Betrug), Franz Römkens (Körperverletzung), Albert Schütz, Pietsch (Münzverbrechen), Karl Weber, Hans Mayer, Schumacher, Josef Urban, Franz Knoll (alle Unterschlagungen) Margarete Massen, Werner-Christian Sell (geb. 14.11.1885, Sohn des Kunstmalers Sell) (Unterschlagungen), Wilhelm Heynen, Heinrich Buschofen (Diebstahl), Josef Pehle, Willy Pesch, Bildhauer Ewald Ochel (aus Memmingen); Frage der Überführung von Gefangenen aus dem besetzten in das unbesetzte Gebiet ohne Erlaubnis der französischen Militärbehörde (27.10.1924); Vorgehen gegen Josef Berchem, August Baumanns (Betrug); Roger Rousset, Gertrud König (Diebstahl), Philipp Schmitz, Anton Buchmann, Engelhard, Johann Hackethal, Klüting (Diebstahl), Katharina Witzen (Fürsorgeerziehung), Emma Konrad (dito), Adolf Heuss (Vertrauensmissbrauch), Franz Feger, Reiners, Richard Ferres; Ladung des französischen Kriminalbeamten Remy Stengel als Zeugen, Transport des Kommunistenführers Fix (Adolf Ernst Fick, genannt Ficks), durch Elberfelder Beamte ohne Erlaubnis der Besatzungsbehörden (7.7.1925), Festnahme des Chaffeurs Peter Wolf, der Ficks transportiert hat (Ficks war Kaufmann in Düsseldorf); Überführung von Ficks und Onderka nach Mainz, Festnahme des Heinrich Wadrowitz, Fragen an die Geschworenen in der Strafsache gegen Matthes Josef Friedrich, Verlagsleiter in Frankfurt wegen übler Nachrede (17.10.1924), August Fuchs, Typograph (Beschimpfung von Polizeibeamten); Strafsache gegen Karl Onderka (auch Onderska) wegen Verrats militärischer Geheimnisse.
3e Besatzungsamt
335
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.