Staatliches Forstamt Pfalzgrafenweiler (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 161/40 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Landwirtschaft und Forsten >> Forstämter >> Staatliches Forstamt Pfalzgrafenweiler
1661-1700, 1712-1979
Überlieferungsgeschichte
Das vorliegende Findbuch beinhaltet die komplette Ablieferung T 1 des Forstamts Pfalzgrafenweiler. Hier sind alle Akten der Behördenabgabe - ungeachtet der verschiedenen Provenienzen - erfaßt (Ablieferungsprovenienz). Die Archivalien sind mit Akzession 38/1993 vom Staatlichen Forstamt Pfalzgrafenweiler abgeliefert worden. Die Unterlagen wurden vom Unterzeichnenden anhand des Bewertungsmodells des Schriftguts der Staatlichen Forstämter, Registraturschicht bis 1955 von Treffeisen und Füßler (abgedruckt in: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291) im Rahmen der Erschließung einer Nachbewertung unterzogen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält aussagekräftige Unterlagen zu Besitzstand, Nebennutzungen - u.a. Köhlerei und Erzgewinnung -, Kulturen, Flößerei und Floßstraßen, aber auch Schriftgut zu Registratur, Vorschriften, Chronik, Statistik, forstliches Versuchswesen, Forstorganisation, Forstvisitation, Naturdenkmale, Notstandsarbeiten, Staatsforstpersonal, Rechte und Lasten, Holznutzungen, Wegbau, Jagd, Rechnungswesen, Forstpolizei, Jagdpolizei, Bewirtschaftung der Körperschaftswaldungen und Steuerwesen. Weniger gut dokumentiert sind die Bereiche Wirtschaftseinrichtung und Fischerei. Überhaupt nicht vorhanden ist Schriftgut zu forstliches Vereinswesen, Arbeiterversicherung und Forstschutz in Privatwaldungen.
Der Gesamtbestand der Ablieferung des Forstamts Pfalzgrafenweiler umfaßt insgesamt 6,0 lfd.m mit 199 Archivalien.
Das vorliegende Findbuch beinhaltet die komplette Ablieferung T 1 des Forstamts Pfalzgrafenweiler. Hier sind alle Akten der Behördenabgabe - ungeachtet der verschiedenen Provenienzen - erfaßt (Ablieferungsprovenienz). Die Archivalien sind mit Akzession 38/1993 vom Staatlichen Forstamt Pfalzgrafenweiler abgeliefert worden. Die Unterlagen wurden vom Unterzeichnenden anhand des Bewertungsmodells des Schriftguts der Staatlichen Forstämter, Registraturschicht bis 1955 von Treffeisen und Füßler (abgedruckt in: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291) im Rahmen der Erschließung einer Nachbewertung unterzogen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält aussagekräftige Unterlagen zu Besitzstand, Nebennutzungen - u.a. Köhlerei und Erzgewinnung -, Kulturen, Flößerei und Floßstraßen, aber auch Schriftgut zu Registratur, Vorschriften, Chronik, Statistik, forstliches Versuchswesen, Forstorganisation, Forstvisitation, Naturdenkmale, Notstandsarbeiten, Staatsforstpersonal, Rechte und Lasten, Holznutzungen, Wegbau, Jagd, Rechnungswesen, Forstpolizei, Jagdpolizei, Bewirtschaftung der Körperschaftswaldungen und Steuerwesen. Weniger gut dokumentiert sind die Bereiche Wirtschaftseinrichtung und Fischerei. Überhaupt nicht vorhanden ist Schriftgut zu forstliches Vereinswesen, Arbeiterversicherung und Forstschutz in Privatwaldungen.
Der Gesamtbestand der Ablieferung des Forstamts Pfalzgrafenweiler umfaßt insgesamt 6,0 lfd.m mit 199 Archivalien.
199 Akten (6,0 lfd.m)
Bestand
Altensteig CW; Forstamt (a.O.)
Calmbach, Bad Wildbad CW; Floßinspektion
Freudenstadt FDS; Forstamt (a.O.)
Pfalzgrafenweiler FDS; Forstamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ