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Reduktion der donierten Güter der Neubelehnten (S) Vol.
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1696-1701
Enthält: - Reduktion der Güter des Legaten Johann Adler Salvius (1696-1701), mit Verzeichnis der in dieser Sache ergangenen Akten (1-86): Schreiben der Stader Kammer an das Justizkollegium vom 3. März 1696 wegen der Salvius'schen Donation und der auf dem ehemaligen Marienkloster in Stade haftenden Schulden, mit beigefügtem Bericht des Kammeradvokaten Dr. Otto Rosenbruch über die dem Kloster Harsefeld und Stader Marienkloster ehemals gehörigen, an den Legaten Salvius donierten Güter (mit Anlagen, u.a.: erzbischöfliche Donationsbriefe und Konfirmationsbriefe der einzelnen Landstände dazu von 1632 bis 1635, kaiserliche Schutzbriefe für das Kapitel der Kollegiatkirche St. Wilhadi und Stephani in Bremen von 1650 und 1659); Antwortschreiben des Justizkollegiums an die Kammer vom 12. März 1696 Schreiben der Stockholmer Reduktionskommission an die Kammer vom 21. Mai 1698, mit beigefügtem königlichen Schreiben vom 12. Mai wegen Reduktion der Salvius'schen Güter; Schreiben des kaiserlichen Notars Johann Joachim Freytag an den Generalgouverneur vom 10. August 1698 wegen Eingabe einer Appellation an das Reichskammergericht in Wetzlar durch die Erben der Margarethe von Spreckelsen in Hamburg als Besitzerin des Salvius'schen Hofes zum Brook im Alten Land gegen die Reduktionsverordnungen, mit beigefügter Appellationseingabe des Lic. Gerhard Schott namens seiner Ehefrau Anne Cecilie, geb. von Spreckelsen, und des Ratsverwandten Lucas von Spreckelsen für sich und als Vormund seiner Schwester Margarethe Brandt, geb. von Spreckelsen, vom 25. Juni 1698; königliches Schreiben an die Regierung vom 11. Oktober 1698 wegen Stellungnahme zur Donation der Salvius'schen Güter sowie Korrespondenz mit der pommerschen Regierung und dem Tribunal in der streitigen Sache (mit Anlagen: zwei erzbischöfliche Donationsbriefe vom 19. Mai 1632); Regierungsprotokolle vom 29. Oktober sowie 1. und 4. November 1698; Regierungsschreiben an das Tribunal und die pommersche Regierung vom 31. Oktober 1698 und an den König vom 7. November 1698; Antwortschreiben der pommerschen Regierung und des Tribunals vom 7. November 1698, mit beigefügtem Bericht des Tribunals an den König vom 4. November 1698; Sentiment des pommerschen Regierungsrats Magnus Lagerström vom 15. November zur Reduktion von Klostergütern; rechtliche Bedenken des bremisch-verdischen Justizrats David Georg Gerdes und des Stader Bürgermeisters Dr. Jodocus Hackmann zur Reduktion der Salvius'schen (Salvischen) Güter; Stellungnahmen dazu durch den Oberkämmerer Samuel Franc vom 16. Dezember und den Kammeradvokaten Dr. Otto Rosenbruch vom 17. Dezember 1698 (mit Anlagen); rechtliches Bedenken des Kanzlers Barthold Clement von der Kuhla sowie Voten des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna und des Regierungsrats Henning von Stralenheim; Schreiben der Regierung an den König vom 2. Januar 1699 (mit Anlagen); Schreiben des Notars Johann Huhn in Hamburg an die Regierung vom 29. März und 15. April 1699, auch des Notars Freytag vom Oktober 1698, wegen Erklärung der Regierung in der Reduktionssache, mit beigefügter Requisitionszettel der Erben für Huhn; Weiterleitung der Schreiben an den König vom 3. und 17. April 1699 zur Entscheidung; königliches Antwortschreiben vom 26. Mai 1699 wegen Aufhebung der Reduktionsvollstreckung und Verweis der Sache an das bremische Hofgericht zur Entscheidung, mit beigefügtem königlichen Schreiben an das Hofgericht vom selben Tag;
Enthält: Antwortschreiben der Regierung an den König vom 10. Juli 1699, auch Regierungsprotokoll und Schreiben an die gesamten Besitzer der Salvischen Güter vom 8. Juli; Schreiben des Kammeradvokaten Rosenbruch als Kläger in der Sache an die Regierung vom 10. Juli 1699, auch wegen seiner Besoldung (mit Anlage); Schreiben des schwedischen Prokurators am Reichskammergericht, Dr. Johann Ulrich Zeller, an die Regierung vom August/September 1699 wegen Annahme des Prozesses der Spreckelsen'schen Erben in der Reduktionssache ebenda, mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an das Wismarer Tribunal vom 14. September 1699 und Antwortschreiben an Zeller vom 18. September 1699; Schreiben des Tribunals vom 19. September 1699; Bescheinigung des Sekretärs vom 30. September 1699 wegen Nichtannahme eines Schreibens vom Kammergericht; Berichte der Regierung an den König vom 9. Oktober 1699 und 1. Januar 1700; weitere Korrespondenz der Regierung mit dem Tribunal und Zeller vom Oktober 1699 bis April 1701 zum Prozess der Erben am Kammergericht gegen Regierung und Kammeradvokaten wegen der Salvischen Güter (mit Anlagen); Schreiben Rosenbruchs vom November/Dezember 1700 wegen kaiserlicher Strafmandate gegen ihn und Verbots der Fortführung des Prozesses am Hofgericht (mit Anlagen), auch Regierungsbescheid vom 19. November 1700 und weitere Berichte an den König vom 7. und 17. März 1701; Schreiben der Regierung an das Stockholmer Kanzleikollegium vom 17. März 1701 (siehe auch Rep. 5a Nr. 2456 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7923197))
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1624
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1659
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Index-Gruppe: frei: GND:143066889:Kuhla, Barthold Clemens von der
Index-Gruppe: frei: GND:12277390X:Stralenheim, Henning von
Salvius, Johann Adler, Legat, Güter, Altes Land Rosenbruch, Otto, Dr., Kammeradvokat Freytag, Johann Joachim, Notar, kaiserlicher Spreckelsen, Margarethe von, Hamburg, Erben Schott, Gerhard, Lic., Hamburg Spreckelsen, Anne Cecilie, verh. Schott, Hamburg Spreckelsen, Lucas von, Ratsverwandter, Hamburg Spreckelsen, Margarethe von, verh. Brandt, Hamburg Lagerström, Magnus, Regierungsrat, pommerscher Gerdes, David Georg, Justizrat Hackmann, Jodocus, Dr., Bürgermeister, Stade Franc, Samuel, Oberkämmerer Kuhla, Barthold Clement von der, Kanzler Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur Stralenheim, Henning von, Regierungsrat Huhn, Johann, Notar, Hamburg Zeller, Johann Ulrich, Dr., Prokurator, schwedischer, Reichskammergericht
Altes Land, Güter, Salvius, Johann Adler Stade, Marienkloster, Güter Altes Land, Hof Brook Brook, Hof, Altes Land
Reduktion, Güter, donierte Güter, donierte, Reduktion Reduktionskommission, Stockholm Güter, Salvius, Johann Adler, Altes Land Kammer, Stade Justizkollegium, Stade Marienkloster, Stade, Güter Güter, Marienkloster, Stade Donationsbriefe, erzbischöfliche Landstände, erzbischöflich-bremische Schutzbriefe, kaiserliche Kollegiatkirche St. Wilhadi und Stephani, Kapitel Reichskammergericht, Wetzlar Regierung, pommersche Tribunal, Wismar Klostergüter, Reduktion Reduktion, Klostergüter Reduktion, Güter, Salvius'sche Hofgericht, bremisches Kanzleikollegium, Stockholm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.