Glaser, Günther (Bestand)
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BArch N 913
call number: N 913
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> G
1794, 1831, 1916-2017
Geschichte des Bestandsbildners: Tabellarischer Lebenslauf Prof. Dr. Günther Glaser
28. Dez. 1922 geb. in Rieschen, Krs. Bautzen
Gymnasium/Staatliche Oberschule für Jungen, Bautzen
1939-1940 Hitlerjugend, in NSDAP überführt, Reichsarbeitsdienst, Kriegshilfsdienst
1941 Kriegsfreiwilliger, Wehrmacht
1943-1945 sowjetische Kriegsgefangenschaft
Antifaschule
„Kampfgruppe Nationalkomitee Freies Deutschland" (NKFD)
Fronthelfer des NKFD
1945 Rückkehr nach Deutschland, KPF/SED-Mitglied
1947-1949 Lehrer, Leiter von Schulen der Freien Deutschen Jugend (FDJ)
1949-1985 Angehöriger der Kasernierten Volkspolizei, der Nationalen Volksarmee (NVA)
1950 Parteihochschule „Karl Marx" beim ZK der SED, Kleinmachnow
1956-1961 Lehrstuhlleiter Gesellschaftswissenschaften an der Offiziershochschule der Seestreitkräfte der NVA
1960-1963 Fernstudium an der Karl-Marx-Universität Leipzig (KMU), Historiker/Militärhistoriker
1962-1983 Leiter der Abteilung Militärgeschichte der DDR u.a. sozialistischer Staaten im Institut für Deutsche Militärgeschichte der NVA/Militärgeschichtliches Institut der NVA (MGI)
Kapitän zur See
1960-1963 Fernstudium der Geschichte und Militärgeschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig
1969 Promotion A an der KMU
1970 Hochschuldozent für Allgemeine Militärgeschichte der sozialistischen Staaten am MGI
1973 Promotion B
1975 Ordentlicher Professor für Militärgeschichte der DDR und Militärgeschichte anderer sozialistischer Staaten am MGI
1985 Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst, Emeritierung
Kapitän zur See a.D.
1985 freischaffend
Stand: 21.12.2017
Zitierweise: BArch N 913/...
28. Dez. 1922 geb. in Rieschen, Krs. Bautzen
Gymnasium/Staatliche Oberschule für Jungen, Bautzen
1939-1940 Hitlerjugend, in NSDAP überführt, Reichsarbeitsdienst, Kriegshilfsdienst
1941 Kriegsfreiwilliger, Wehrmacht
1943-1945 sowjetische Kriegsgefangenschaft
Antifaschule
„Kampfgruppe Nationalkomitee Freies Deutschland" (NKFD)
Fronthelfer des NKFD
1945 Rückkehr nach Deutschland, KPF/SED-Mitglied
1947-1949 Lehrer, Leiter von Schulen der Freien Deutschen Jugend (FDJ)
1949-1985 Angehöriger der Kasernierten Volkspolizei, der Nationalen Volksarmee (NVA)
1950 Parteihochschule „Karl Marx" beim ZK der SED, Kleinmachnow
1956-1961 Lehrstuhlleiter Gesellschaftswissenschaften an der Offiziershochschule der Seestreitkräfte der NVA
1960-1963 Fernstudium an der Karl-Marx-Universität Leipzig (KMU), Historiker/Militärhistoriker
1962-1983 Leiter der Abteilung Militärgeschichte der DDR u.a. sozialistischer Staaten im Institut für Deutsche Militärgeschichte der NVA/Militärgeschichtliches Institut der NVA (MGI)
Kapitän zur See
1960-1963 Fernstudium der Geschichte und Militärgeschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig
1969 Promotion A an der KMU
1970 Hochschuldozent für Allgemeine Militärgeschichte der sozialistischen Staaten am MGI
1973 Promotion B
1975 Ordentlicher Professor für Militärgeschichte der DDR und Militärgeschichte anderer sozialistischer Staaten am MGI
1985 Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst, Emeritierung
Kapitän zur See a.D.
1985 freischaffend
Stand: 21.12.2017
Zitierweise: BArch N 913/...
Glaser, Günther, 1922-
62 Aufbewahrungseinheiten; 1,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Günther Glaser: Armee gegen das Volk?: Zeitgenössische Studie mit Dokumenten zur Einsatzplanung des Militärs im Innern der DDR (1949-1965/66). Frankfurt 2009
ders.: "...mit der Gegenseite verbrüdern": NVA-Angehörige im "stürmischen Herbst" der DDR (September-November 1989) [Hrsg. Herbert Mayer...], Berlin 2007
ders.: "... auf die 'andere' Seite übergehen: NVA-Angehörige in Krise und revolutionärem Umbruch der DDR; Studie mit Dokumenten (22. September - 17./18. November 1989), Berlin 2005
ders.: "Neuregelung der Polizeifragen" oder getarnte Bewaffnung der SBZ im Kalten Krieg?: Nachdenken über Probleme und Wirkungen der sicherheits- und militärpolitischen Veränderungen in Ostdeutschland 1948/49. Forscher- und Diskussionskreis DDR-Geschichte [Hrsg. Helmut Meier], Berlin 1994
ders.: Zur Entwicklung der militärischen Einzelleitung in den kasernierten Volkspolizeiformationen und in der Nationalen Volksarmee 1949-1960, Leipzig 1969.
Günther Glaser, Werner Knoll (Hrsg.): Zur Sicherung der Seegrenze der DDR: Protokoll der öffentlichen Anhörung der Alternativen Enquetekommission "Deutsche Zeitgeschichte" am 22. Jan. 1994 in Rostock, Berlin 1997
Günther Glaser (Hrsg.): Landesverteidigung und, oder Militarisierung der Gesellschaft der DDR?: Kolloquium am 22. Februar 1995 in Potsdam; Protokoll, Berlin 1995
ders. (Hrsg.): 'Reorganisation der Polizei' oder getarnte Bewaffnung der SBZ im Kalten Krieg?: Dokumente und Materialien zur sicherheits- und militärpolitischen Weichenstellung in Ostdeutschland 1948/49, mit einer Einleitung von Günther Glaser, wissenschaftliche und technische Mitarbeit: Regina und Werner Knoll
ders. (Hrsg.): Die NVA in der sozialistischen Verteidigungskonstellation: Auswahl von Dokumenten und Materialien 1955/56 bis 1981 (Herausgeberkollektiv: Günther Glaser...), Berlin 1982
ders. (Hrsg.): Zeittafel militärpolitischer und militärischer Ereignisse 1945 bis 1964 (von einem Autorenkollektiv Günther Glaser u.a.), hrsg.v. Institut für Deutsche Militärgeschichte, Potsdam, Berlin 1965.
ders.: "...mit der Gegenseite verbrüdern": NVA-Angehörige im "stürmischen Herbst" der DDR (September-November 1989) [Hrsg. Herbert Mayer...], Berlin 2007
ders.: "... auf die 'andere' Seite übergehen: NVA-Angehörige in Krise und revolutionärem Umbruch der DDR; Studie mit Dokumenten (22. September - 17./18. November 1989), Berlin 2005
ders.: "Neuregelung der Polizeifragen" oder getarnte Bewaffnung der SBZ im Kalten Krieg?: Nachdenken über Probleme und Wirkungen der sicherheits- und militärpolitischen Veränderungen in Ostdeutschland 1948/49. Forscher- und Diskussionskreis DDR-Geschichte [Hrsg. Helmut Meier], Berlin 1994
ders.: Zur Entwicklung der militärischen Einzelleitung in den kasernierten Volkspolizeiformationen und in der Nationalen Volksarmee 1949-1960, Leipzig 1969.
Günther Glaser, Werner Knoll (Hrsg.): Zur Sicherung der Seegrenze der DDR: Protokoll der öffentlichen Anhörung der Alternativen Enquetekommission "Deutsche Zeitgeschichte" am 22. Jan. 1994 in Rostock, Berlin 1997
Günther Glaser (Hrsg.): Landesverteidigung und, oder Militarisierung der Gesellschaft der DDR?: Kolloquium am 22. Februar 1995 in Potsdam; Protokoll, Berlin 1995
ders. (Hrsg.): 'Reorganisation der Polizei' oder getarnte Bewaffnung der SBZ im Kalten Krieg?: Dokumente und Materialien zur sicherheits- und militärpolitischen Weichenstellung in Ostdeutschland 1948/49, mit einer Einleitung von Günther Glaser, wissenschaftliche und technische Mitarbeit: Regina und Werner Knoll
ders. (Hrsg.): Die NVA in der sozialistischen Verteidigungskonstellation: Auswahl von Dokumenten und Materialien 1955/56 bis 1981 (Herausgeberkollektiv: Günther Glaser...), Berlin 1982
ders. (Hrsg.): Zeittafel militärpolitischer und militärischer Ereignisse 1945 bis 1964 (von einem Autorenkollektiv Günther Glaser u.a.), hrsg.v. Institut für Deutsche Militärgeschichte, Potsdam, Berlin 1965.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ