Wilhelm Mayer von Steinheim ("Stainhain") [Stadt Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Pfleger Jodok ("Jos") Besserer und Jodok Weickmann sowie der Hofmeister Thomas Leipheimer des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] einen Hof des Spitals in Steinheim, den zuvor sein verstorbener Vater Simon Mayer bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen haben. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten und nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen. Dem Spital wird er davon jedes Jahr 18 Imi Roggen, 18 Imi Hafer, 2 Pfund und 10 Schilling Heugeld, 1 Viertel Öl, 12 Käse, 4 Hühner, 1 Fastnachtshuhn und 100 Eier nach Ulm liefern. Außerdem gibt er noch von einer Hofstatt, die ihm zusätzlich zu dem Hof verliehen wurde, jährlich 9 Schilling. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach seinem Tod fällt der Hof mit der Hofstatt wieder an das Spital zurück.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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